Nachwuchs ins Visier nehmen

Lokales
Waldthurn
14.04.2015
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Im Zuge der Dorferneuerung gibt es auch Veränderungen rund um das Schützenhaus. In der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins 1956 Waldthurn legte Bürgermeister Josef Beimler konkrete Pläne vor.

Der Rathauschef erklärte, dass ein Regenrückhaltebecken angelegt werden müsse. Dies sei nötig, da die Auffahrt neu gemacht und befestigte Parkplätze angelegt werden. Außerdem gebe es die Möglichkeit, das Schützenheim an die Hackschnitzelheizung der Schule anzuschließen. "Auf den Schützenverein kommen keinerlei Kosten zu", versicherte Josef Beimler.

Überprüfung bestanden

Schützenmeister Siegfried Stöcker blickte auf ein arbeitsreiches Vereinsjahr zurück und berichtete über konstante Mitgliederzahlen. Ein Lob ging an die Schüler und Jugendlichen, "die das Freitagstraining immer fleißig besuchen". Insgesamt könnte aber der Freitagabend im Schützenhaus wieder mehr belebt werden. 2014 sei der Schießstand überprüft worden. "Es wurden keine Mängel festgestellt. Die nächste Prüfung steht erst 2020 im Kalender."

In der Vorausschau legte Stöcker den Schwerpunkt auf die Stodl-Disco im September. 2016 stehe mit der 60-Jahr-Feier ein besonderer Höhepunkt an. Die Mitglieder sollten sich Gedanken machen, wie das Jubiläum gestaltet werden soll.

Sportleiter Richard Arnold bat darum, weiter Werbung für den Schießsport zu machen, damit auch der Nachwuchs gesichert ist. "Wir müssen etwas tun", forderte er die Teilnehmer auf. Er wolle sich verstärkt für die Jugendarbeit einsetzen und versprach einen Gutschein für die beste Steigerung beim Schießen. Auch möchte er ein Anfängerschießen im Kalender aufnehmen.

Jugendsportleiter Sebastian Holfelner sagte, dass für den Rundenfernwettkampf eine Mannschaft in der Klasse Jugend B gestellt wurde, ebenso ein Team der Klasse Schüler B. Zwei Jungschützen qualifizierten sich für die Bezirksmeisterschaft: Julian Bauer (Luftgewehr) und Leonie Müller (Luftpistole).

Zudem nahmen die Jugendlichen am "Shootie-Cup" teil. Leonie Müller und Nicolai Meier (LP) erreichten dabei den zweiten Platz, die gleichen Schützen belegten mit dem Luftgewehr den dritten Rang. Holfelner wünschte sich, neue Trainingsjacken für die Jugendlichen anzuschaffen und eine zweite, etwas kleinere Schießjacke.

Gesunder Verein

"Ich kann den Verein beglückwünschen, der heutzutage eine Schüler- und Jugendmannschaft hat. Wenn davon immer nur ein Schütze übrigbleibt, ist schon viel gewonnen", sagte stellvertretender Gauschützenmeister Anton Hirnet. Auch im finanziellem Bereich würden die Waldthurner gute Arbeit leisten: "Ihr habt einen gesunden Verein, ihr könnt zwar keine großen Sprünge machen, aber Investitionen sind möglich."
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