OWV demonstriert in Skihütte das Kraut-Einstampfen
"Ideal für Verdauung"

Lokales
Waldthurn
04.11.2014
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Sauerkraut zählte jahrhundertelang im Winter zu den wichtigsten Vitaminspendern. Durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt beugte es Mangelerscheinungen vor. Zu Omas Zeiten, als es noch keine Supermärkte gab, war es die einzige Möglichkeit, auch in der kalten Jahreszeit Gemüse oder einen gesunden Salat zu bekommen.

Bei einem gemütlichen Herbstabend mit Leberkäs, Zoigl und guter Laune demonstrierte der Oberpfälzer Waldverein in der Skihütte das Einstampfen. Die Vorsitzenden Werner Pankotsch und Hans-Peter Reil hatten dazu die Vorbereitungen getroffen. 15 Kilogramm frisch gehobeltes Kraut, fachgerecht mit zwei Flaschen Weißwein, Zucker, Salz, Kümmel und Wacholderbeeren vermengt und anschließend mit einem Holzstampfer verdichtet: Das ist die einfache Rezeptur, um nach einigen Wochen Garzeit saftiges Sauerkraut zu erhalten.

Mit Erwin Klotz hatten die Verantwortlichen einen Experten engagiert, der anschaulich vorführte. "Gestampft wurde früher mit den Füßen", erinnerte er sich. Mittlerweile übernehmen Holzstampfer diese Arbeit, das Kraut wird im Fass verdichtet. "Neben dem hohen Vitamingehalt ist das Sauerkraut ideal für die Verdauung."

Einige Buben und Mädchen gingen Erwin Klotz beim Einstampfen tatkräftig zur Hand. "Wenn die Blasen nach wochenlanger Gärzeit oben zusammenfallen ist das Sauerkraut fertig", erklärte Monika Klotz, die für die Feinabstimmung im Hintergrund verantwortlich war.
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