Probleme und Schwachstellen

Bei der Besichtigung des Platzes um das Dorfkreuz in Frankenrieth kam auch die vielbefahrene Staatsstraße zur Sprache. Planerin Anne Wendl von Landimpuls zeigte Möglichkeiten der Umgestaltung auf. Bild: fla
Lokales
Waldthurn
03.08.2015
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In Sachen Dorferneuerung hatte es in Waldthurn bereits eine Ortsbegehung gegeben. Nun waren die umliegenden Gemeindeteile, die sich auch im Fördergebiet befinden, an der Reihe.

Georg Braunreuther vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), gleichzeitig Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft (TG) Waldthurn 3, fasste die Ergebnisse des Gemeindeentwicklungskonzepts zusammen. Außerdem fragte er in den Ortsteilen nach Veränderungen und Themen, die in der Dorferneuerung angegangen werden sollten.

Private Förderung

Er erinnerte auch an die Möglichkeiten der privaten Förderung. Anträge gibt es bei der Gemeinde, dem Amt für Ländliche Entwicklung sowie den Planern Rudi Meißner (Hochbau) und Anne Wendl (Vor- und Hofbereichsgestaltung). Der durchschnittliche Fördersatz liegt bei 20 Prozent der Nettokosten. "Wichtig ist aber immer: Maßnahme erst beginnen, wenn der Antrag gestellt und vorzeitiger Maßnahmenbeginn erteilt wurde", betonte Braunreuther.

Bei den jeweils eineinhalbstündigen Touren stellten die Dorfbewohner den Vertretern des Amts für Ländliche Entwicklung und den Dorferneuerungsplanern ihre Ortschaften vor. Hans Pausch und Michael Steiner gaben einen kleinen Abriss über die Geschichte von Lennesrieth. Im Anschluss besprachen die Teilnehmer Themen, die angegangen werden sollen. Die Straßen in Lennesrieth sind in schlechtem Zustand. Die Asphaltfläche beim Anwesen "Klos" sollte neu geplant werden. Auch einen Kreisverkehr an der Lennesriether Kreuzung brachten die Verantwortlichen wieder ins Spiel. Die Aktivierung des Dorfbrunnens kam ebenfalls zur Sprache. Die Neugestaltung des alten Schulgartens läuft bereits.

In Frankenrieth ist die Staatsstraße eine große Beeinträchtigung. Emilie Stahl und einige Bewohner wiesen hier auf verschiedene Schwachstellen hin. Sie regten unter anderem eine Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts an. Durch den Ausbau der Strecke nach Buch hat sich auch hier der Verkehr erhöht. Wünschenswert wäre ein Verbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen. Die Bewohner möchten außerdem eine Aufwertung des Platzes um das Dorfkreuz.

Regine Weig und Alois Weig stellten Ottenrieth vor. Hier hätten die Bewohner gerne moderne Geräte für den Spielplatz und mehr Angebote für die älteren Kinder. Durch die Nähe zum Bocklweg wäre auch ein Rastplatz mit Tisch und Bänken ideal.

Dorflinde erhalten

In Woppenrieth erläuterte Gabi Ertl Bedürfnisse und Problemstellen. So wäre auch hier der Dorfplatz auszugestalten und ein Beleuchtungskonzept zu erstellen. Außerdem stehen dort der Erhalt und die Pflege der Dorflinde, Regenrückhaltung und die Zufahrten zu verschiedenen Anwesen auf der Agenda.
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