Renovierungsarbeiten auf dem Fahrenberg sollen die Pilger aber nicht aufhalten
Ungewöhnliches Wallfahrtsjahr

Maria könne überall, auch vor der Marienstatue in der Pfarrkirche St. Sebastian verehrt werden, meinte Pfarrer Marek Baron bei der Eröffnung der Fahrenbergwallfahrt. Bild: fvo
Lokales
Waldthurn
04.05.2015
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Etwas gewöhnungsbedürftig war es schon, dass die Eröffnung der Fahrenbergwallfahrt am 1. Mai nicht auf, sondern am Fuße des Heiligen Bergs der Oberpfalz in der Waldthurner Pfarrkirche St. Sebastian stattfand. Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung wird innen renoviert. Unter den Orgelklängen von Bernhard Schmidhuber aus Bodenwöhr zogen Pfarrer Marek Baron und Diakon Janusz Szubartowicz in das Gotteshaus ein. "Patronin voller Güte das Bayernland behüte", so das Eröffnungslied.

Baron meinte, man wolle die Wallfahrt in diesem Jahr nicht ausfallen lassen und die Mutter Gottes hier in Waldthurn ehren. Heute in einem Jahr oder vielleicht einige Monate später könne man wieder auf dem Fahrenberg in das renovierte Gotteshaus einziehen .

Der Geistliche sagte, dass beim Hochfest von Maria der Schutzfrau der Bayern, der Patrona Bavariae, der Einzelne seine Nöte und Sorgen unten den Schutzmantel Mariens stellen könne. Die Gläubigen sollten sich von Maria an der Hand nehmen lassen, denn sie möchte die Menschen zu Jesus führen. "Das echte Marienlob führt immer hinein in ein Gotteslob." Maria stelle sich nicht selbst in den Mittelpunkt, sie weise immer auf Gott hin. Maria sei die große Glaubende, die große Vertrauende und unser Vorbild. "Stellen wir von hier eine Verbindung zum Heiligen Berg her und schicken dorthin einen Gruß", sagte der Pfarrer.

Musikalisch umrahmte eindrucksvoll der Waldthurner Chor "Ton-Art" unter Leitung von Stephan Striegl und Sarah Kellner die Festmesse. Dr. Marietta Kellner begleitete an der Orgel.
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