Sankt Martin macht Druck

Im vorderen Bereich der Grundschule und der Kindertagesstätte wird auf Hochtouren gearbeitet, um den Platz soweit fertigzustellen, damit kommende Woche der Martinsumzug stattfinden kann. Bild: fla
Lokales
Waldthurn
02.11.2015
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Gute Nachrichten in der Marktratssitzung: Die Neugestaltung des Umfelds des Kinderbildungszentrums schreitet zügig voran. Auch die Arbeiten im alten Schulgarten in Lennesrieth gehen weiter, informierte Bürgermeister Josef Beimler.

Bei der Neugestaltung des Umfelds des Kinderbildungszentrums sei es zu Verzögerungen der Arbeiten gekommen. Das "gerumpelte" Pflaster wurde gegen "normales" ausgetauscht. Die Asphaltierungsarbeiten sind am Donnerstag, 5. November, geplant. "Unser Ziel ist es, dass bis Mittwoch, 11. November, die größten Flächen fertig gepflastert und geteert sind, damit der Martinsumzug ordentlich stattfinden kann", sagte Beimler.

Probleme mit Fallschutz

Bei der Dorfplatzgestaltung in Lennesrieth gebe es kleinere Probleme mit dem Fallschutz unter den Spielgeräten. Der Verwendungsnachweis muss bis Freitag, 20. November, eingereicht werden. Die gepflasterte Zufahrt auf öffentlichem Grund wird zurückgestellt, die Abgrenzung zum Gebäude Götz erfolgt durch den Einbau eines Granit-Einzeilers und der Angleichung mit einer Rasenfuge. "Ohne Grünstreifen gibt es keine Förderung", fügte Beimler hinzu. Diesbezüglich ändert Anne Wendl die Pläne. Die Fertigstellung des Spielplatzes erfolgt im Frühjahr.

Wegen der Reaktion des Landratsamts auf Errichtung eines gemeindlichen Unternehmens erläuterte Beimler, dass geringfügige Änderungen im Gesellschaftervertrag erforderlich sind. Der Antrag des Markts auf Befreiung von der Prüfpflicht für den Marktladen wurde abgelehnt. Die Behörde will darauf nicht verzichten. Die Abschlussprüfung ist im ersten Geschäftsjahr durchzuführen. Dies nahm das Gremium zur Kenntnis. Michael Steiner ergänzte, dass beispielsweise das Landratsamt Schwandorf auf diese Prüfung verzichtet.

Bezüglich der Breitbandversorgung hat eine erneute Plausibilitätsprüfung ergeben, dass das Angebot nach unten zu reduzieren ist. Viele Firmen haben bereits ihren Unmut geäußert, da "nichts vorwärts geht". Durch die erneute Prüfung wird der bestehende Beschluss aufgehoben, die Zahlen werden dann in der November-Sitzung veröffentlicht. Dem stimmten die Markträte zu. Ebenfalls einstimmig genehmigten sie den Antrag von Paul Bodensteiner, Albersrieth, auf Bezug von Trinkwasser aus der öffentlichen Leitung zur Ergänzung der Eigenförderung mit Einbau eines Nebenzählers.

Weiter informierte der Bürgermeister, dass im Bereich Pleysteiner Straße eine weitere Ortstafel aufgestellt werden soll. Außerdem steht der Dorfwettbewerb 2016 bis 2019 "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" vor der Tür. "Jeder soll sich Gedanken machen, welchen Ortsteil wir anmelden könnten", meinte Beimler. Möglich wäre auch, Lennesrieth erneut an den Start zu schicken. "Waldthurn befindet sich in der engeren Wahl für das Veranstaltungskonzept ,Energiebedarf senken' durch die Regierung der Oberpfalz", gab der Rathauschef außerdem noch bekannt.

Gebrauchter Schneepflug

Die Demo-Anlage für das Wasserschutzgebiet Tiefbrunnen Waldthurn werde am Donnerstag, 12. November, vorgestellt. Außerdem berichtete der Rathauschef, dass ein gebrauchter Schneepflug für den Winterdienst angeschafft wurde. Die Kosten betragen 2200 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Roman Bauer wollte wissen, wie es wegen Veranstaltungen in der Turnhalle ausschaut. "Der Faschingsball ist ja auch nicht mehr so weit entfernt." Das Thema Notausgänge sollte man baldmöglichst in Angriff nehmen. Dem stimmte auch Beimler zu.
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