Sportheim fit für die Zukunft

Treue Mitglieder standen bei der Jahreshauptversammlung des FSV Waldthurn im Mittelpunkt. Außerdem blickten die Verantwortlichen auf die vergangene Saison zurück Bild: fvo
Lokales
Waldthurn
24.03.2015
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Beim Fußball-Sportverein (FSV) Waldthurn ist trotz des gesellschaftlichen und demografischen Wandels alles im Lot. Die Verantwortlichen denken auch an ihre Vergangenheit und ernannten sieben Gründungsmitglieder aus dem Jahre 1953 zu Ehrenmitgliedern.

Im der Jahreshauptversammlung im FSV-Sportheim zog der seit einem Jahr an der Spitze stehende Peter Sollfrank eine beeindruckende Bilanz. "Ich habe echte Freude an der Arbeit für den FSV", sagte der Vorsitzende. Er habe mit seinen Vorstandskollegen Josef Gollwitzer und Hubert Pühler sowie dem ganzen FSV-Trainer- und Betreuerstab ein Topteam hinter sich.

Super Platzpflege

Sollfrank berichtete, dass derzeit sieben Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Im Mittelpunkt stand und steht der Anbau des Sportheims, der im Oktober 2014 nach intensiver Planung begann. "Der Anbau ist zwingend notwendig, um für einen Schiedsrichterraum und einen Geschäftsraum Platz zu schaffen", erklärte der Sprecher. Durch Unterstützung des Bauhofs wurden bereits die Kanalanschlüsse gelegt und die Bodenplatte betoniert. Bei der Beachparty im Juli waren 50 Mitglieder im Einsatz.

Dass sich das Sportgelände und die Spielplätze in einen gutem Zustand befinden, stellten sämtliche Sprecher fest. Sie lobten zweiten Vorsitzenden Josef Gollwitzer, der für die "hervorragende Platzpflege" verantwortlich ist.

Jugendkoordinator Lothar Schön beschrieb die Situation der aktuell fünf Mannschaften im Nachwuchsbereich mit 14 Trainern und Betreuern. Leider musste der Verein die B-Jugend wegen Spielermangels zurückziehen. Betreuer Josef Arnold meinte dazu, dass das Team durch viele Verletzte auf Spieler aus der C-Jugend zurückgreifen musste, die aber körperlich den älteren Spielern unterlegen seien. So sei die B-Jugend zur Sommerrunde aufgelöst worden. Die Verantwortlichen wollen aber im Herbst neu durchstarten.

"Ihr macht einen tollen Job", lobte Schön seinen Jugendmitarbeiterstab und dankte dem Förderkreis für die finanzielle Unterstützung. Er stellte die Verdienste von Franz Wittmann für dessen mehr als 35 Jahre Jugendarbeit beim FSV in den Fokus (Leute). Seine Nachfolge tritt Christian Gallitzendörfer an .

Der Trainer Stefan Grünauer erklärte, dass das Herren-Team in der vergangenen Saison den fünften Platz in der Kreisklasse erreichte. "was noch ausbaufähig ist". Die Torjägerliste führt mit 15 Treffern Hubert Pühler an, der "ein echtes Vorbild ist". Obwohl freitags über 30 Spieler im Training seien, gebe es immer wieder Probleme, die beiden Teams zu besetzten. "Die Mentalität der heutigen jungen Spieler ist etwas schwieriger. Viele sind aber auch beruflich unterwegs und studieren."

Einen positiven Kassenbestand vermeldete Franz Striegl. "Bisher war der Kassenstand erfreulich, letztes Jahr war er mehr erfreulich", meinte er. Gerhard Pankotsch hatte mit Werner Wagner die Kasse geprüft und bescheinigte dem Kassier beste Arbeit. Zweiter Bürgermeister Roman Bauer setzte sich mit der heutigen Jugend etwas kritisch auseinander. "Trotz erdrückender Multi-Media-Welt ist beim FSV alles in Ordnung."
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