Suche nach Fördergeldern

Lokales
Waldthurn
31.03.2015
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Nach dem der Haushalt 2015 beschlossene Sache war, hatten die Markträte noch viele weitere Punkte zu bearbeiten. Möglicherweise erhält der Ortsteil Spielberg Gelder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds.

Zum Punkt "Sachstand Bauleitplanung Neubaugebiet "Hirmersbühl" gab Bürgermeister Josef Beimler bekannt, dass das empfohlene Schallschutzgutachten positiv ausgefallen sei. Nach einem Vorgespräch mit dem Landratsamt, sollte man "aus taktischen Gründen" zunächst mit der Flächennutzungsplanänderung beginnen und sich dabei auf den unteren Bereich konzentrieren.

Für neu geschaffene Parzellen sollten eine entsprechende Anzahl anderer, bislang ungenutzter freier Bauflächen aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen werden. Der Bürgermeister bat den Architekten Jochen Sörgel, bei seinen Vorbereitungen gleich abzuklären, inwieweit der naturschutzrechtliche Ausgleich auf dem vorhandenen Gemeindegrundstück möglich sei. Um keine Zeit zu verlieren, schlug Beimler vor, die Bauleitplanung für zehn Parzellen voranzutreiben, aber den Flächennutzungsplan für das gesamte Grundstück zu erstellen. Dieser Vorschlag nahm das Gremium einstimmig an.

Die Räte winkten die Stellungnahme des Marktes zum Antrag der Brennereigenossenschaft Albersrieth durch. Die Genossenschaft erhält eine beschränkte wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung von Niederschlagswasser sowie die Beseitigung von häuslichem Abwasser der Brennerei und des Anwesens Steindl, Maienfeld 1. Das Wasserwirtschaftsamt Weiden hatte keine Bedenken. Die Erlaubnis ist auf 20 Jahre befristet. Zur Sanierung einiger Gemeindeverbindungsstraßen stellt der Markt Anträge zur Förderung bei den entsprechenden Ämtern.

Schnell Antrag stellen

Willi Perzl vom Amt für Ländliche Entwicklung hatte Beimler auf den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) hingewiesen. Es sei eine Art "Ideenschmiede", erklärte der Rathauschef. Die Gemeinde müsse mit der Antragstellung sehr schnell sein, da es nur begrenzte Mittel gebe. Es würden sich Maßnahmen im Ortsteil Spielberg anbieten, da dieser nicht vom Verfahrensgebiet Waldthurn 3 erfasst werde.

Durch ELER seien Maßnahmen zur Ortsgestaltung möglich. Da die Zeit dränge, habe der Bürgermeister mit Planern die entsprechenden Bereiche besichtigt und sie gebeten, die Unterlagen schnellstmöglich für eine Antragstellung anzufertigen. Beimler erläuterte noch, dass Planungskosten nicht gefördert werden.

Gegen den Bauantrag von Johannes Riedl, Albersrieth 24, auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses hatte der Rat keine Einwände. Das Amt für Ländliche Entwicklung hat die Ausweitung des Umfanges des Markt- und Dorferneuerungsblattes genehmigt, informierte Beimler.

Roman Bauer erläuterte eine neue Baumaßnahme des OWV. Es wird eine Holzlege und eine neue Küchenzeile gebaut. "Vielleicht dürfen wir uns den Bauhof zum Betonieren der Bodenplatte ausleihen", fragte der Marktrat an. Andreas Troidl gab den Antrag eines Bewohners in der Neuenhammerstraße weiter, die von der Gemeinde gepflanzten Apfelbäume zurückzuschneiden.

Hier klinkte sich Alois Weig ein, der im vergangenen Jahr auf den "Dorfkirschbaum" in Ottenrieth aufmerksam gemacht hatte. Er erhielt die Erlaubnis, den Baum nach der Blüte zu entfernen. Hubert Stahl merkte an, dass die Gemeinde die Gräben an der Ortsverbindungsstraße Frankenrieth/Albersrieth ausputzen müsste.

Trauriges Bild

Hans-Peter Reil berichtete darüber, dass manche Landwirte bis an den Straßenrand ackern, an Straßen, die erst hergerichtet wurden. "Ich finde das nicht sehr schön", sagte der dritte Bürgermeister. Außerdem sollte der Markt im Hinblick auf das Heimatfest die "Herzlich-willkommen"-Schilder austauschen. Da die aktuellen ein trauriges Bild abgeben würden.

Eine mögliche Gefahr sieht er außerdem in drei großen Birken beim Anwesen Reber: "Vielleicht können wir die entfernen, bevor etwas passiert." Abschließend sprach Bauer die Flut an Terminen mit der Partnerstadt Hostau an. "Wir können nicht immer alle mit dabei sein." Jeder habe schließlich auch noch andere Verpflichtungen.
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