Vereinsgemeinschaft diskutiert wichtige Themen - In "Gänsbürgerladen" einkaufen
Motto für 800-Jahr-Feier gesucht

Lokales
Waldthurn
07.11.2015
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In der Versammlung der Vereinsgemeinschaft (VG) stellten die Teilnehmer einen nahezu überschneidungsfreien Terminkalender für das Winterhalbjahr auf. Stolz verkündete Vorsitzender und Bürgermeister Josef Beimler ein Rekordergebnis beim Bürgerfest. Das Guthaben der VG sei dadurch weiterhin solide. Daraufhin machten die Vereinsvertreter der Vorschlag, doch noch weitere zehn Sonnenschirme in der bekannten Qualität zu besorgen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Musikkonzept bleibt

Der bisherige Getränkelieferant bleibt weiter im Boot, obwohl die Bierauswahl zu Diskussionen führte. Es bestehe natürlich die Möglichkeit, die Lieferung von anderen Sorten in Auftrag zu geben. Am Musikkonzept wird sich ebenfalls nicht viel ändern. Die "Südwind-Buam" sollen für das kommende wieder verpflichtet werden, ebenso die Trachtenkapelle und die Musikschule. Die Bühne soll beim nächsten Bürgerfest in interkommunaler Zusammenarbeit vom Markt Floß ausgeliehen werden.

Die Vorbereitungen auf das Heimatfest laufen. Es hat bereits mehrere Sitzungen der Unterausschüsse und des Organisationsausschusses gegeben. "Man ist auf einem guten Weg, ein Fest mit vielen Höhepunkten zu feiern", stellte Beimler fest.

Lediglich der Unterausschuss Werbung dreht sich etwas im Kreis. So möchte stellvertretender Festleiter Christian Gallitzendörfer die Bevölkerung um Hilfe bitten, Vorschläge zum Motto der 800-Jahr-Feier zu machen. Ideen können bis Montag, 23. November, bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden.

In Sachen Volkstrauertag erwähnte Bürgermeister Beimler, dass es erfreulich sei, dass sich wieder etwas mehr Vereinsmitglieder beteiligen. Er bat aber gleichzeitig darum, heuer ebenfalls wieder zahlreich mitzumachen.

Neue Turnmatten

Da auch die Vereinsgemeinschaft Anteile am "Gänsbürgerladen" gezeichnet hat, verwies der Rathauschef darauf, dass die Vereine für Veranstaltungen doch nach Möglichkeit dort auch einkaufen sollten. Mit Kommission und Rückgabe sei dies kein Problem. Für die Ausstattung der Schule/Turnhalle sind bereits 1000 Euro aus dem Säckel des Vereinskartells gespendet worden und auch größtenteils dem Verwendungszweck zugeflossen. Dennoch seien für die Arbeitsgemeinschaft "Sport nach 1" mit Andrea Götz vom OWV noch 300 Euro nötig, um Turnmatten anzuschaffen. Wegen der Einnahmen beim Bürgerfest stellte dieser Punkt kein Problem dar und wurde einstimmig genehmigt.

Vereine in der Pflicht

Erna Gollwitzer bemängelte die Sauberkeit zurückgegebener Gegenstände, hier speziell den Zustand eines Kühlschranks. In der folgenden Debatte stellte sich heraus, dass bei Rückgabe eine Kontrolle erfolgen sollte. Auch wurde eine Buchführung angeregt. Beimler verwies aber darauf, dass man keine Bürokratie aufbauen wolle und dies alles in Eigenverantwortlichkeit und Vernunft der Vereine geschehen müsse.

Bei der Planung der Belegung der Vereinshalle hatte der Förderkreis des FSV angefragt, ob am 2. Mai eine Veranstaltung möglich sei. Dem stehe nichts entgegen, sagte der Bürgermeister, weil fünf Festlichkeiten mit gaststättenrechtlicher Gestattung genehmigt seien.
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