Wallfahrtskirche kann renoviert werden

Lokales
Waldthurn
06.11.2014
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Der Markt bereitet sich auf seine 800-Jahr-Feier vor. Doch das Interesse, im Festausschuss mitzuarbeiten, hält sich bisher in Grenzen. Für die Innenrenovierung der Kirche gab es ein einstimmiges "ja".

Kurz und bündig wurde in der Gemeinderatssitzung der Antrag der Katholischen Kirchenstiftung auf Innenrenovierung der Wallfahrtskirche nach dem Denkmalschutzgesetz "abgearbeitet". Der Marktrat befürwortet die Maßnahme für den Erhalt des historischen Kirchenbaus und erteilte einstimmig die Erlaubnis.

Ebenfalls ohne Gegenstimme ging der Abschluss des Vertrags über die Herausgabe eines "Waldthurner Markt- und Dorferneuerungsblattes" mit der Linus-Wittig-KG Forchheim über die Bühne. Der Markt übernimmt die Trägerschaft. Dabei möchte man seitens des ALE (Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz)die Hälfte des Bezugspreises als förderfähig anerkennen und den Höchstfördersatz von 60 Prozent gewähren. Allerdings wird die Maßnahme zeitlich begrenzt werden müssen. Dr. Globisch stellte den offiziellen Namen vor: "Unsere Marktgemeinde - Waldthurner Markt- und Dorferneuerungsblatt".

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Erstellung eines neuen Forstwirtschaftsplans für den Körperschaftswald des Markts. Die 20-jährige Laufzeit des momentan bestehenden Plans endet zum 31. Dezember 2014. Die Kosten für einen neuen Plan werden zu 50 Prozent vom Staat getragen. Angemerkt wurde, dass eine Überprüfung der kommunalen Waldflächen ratsam wäre, da es vor allem im Bereich "Hühner-" und "Hütwiese" zu Veränderungen, unter anderem durch Flächenverkäufe, gekommen sei. Einstimmig beschloss das Gremium, einen neuen Forstwirtschaftsplan zu beantragen und gleichzeitig ein Wertgutachten zu erstellen.

Fehlendes Interesse

Zum Thema "Vorbereitung der 800-Jahr-Feier" gab Bürgermeister Josef Beimler die Personen bekannt, die im Festausschuss mitwirken wollen. Hans-Peter Reil tat seinem Unmut kund: "Auf der Sitzung der Vereinsgemeinschaft habe ich mich unheimlich geärgert - da feiert man alle 25 Jahre ein Fest und muss feststellen, dass sich keiner angesprochen fühlt." Vielleicht sollte man den Vorschlag von Karin Kleber trotzdem aufgreifen und gesondert hierzu einladen, sagte Reil. "Es muss ja nicht immer der Marktrat sein, der arbeitet." Beimler schlug ein Treffen der bereits bestehenden Gruppe vor, um einen groben Rahmen abzustecken.

Dr. Globisch warf ein, dass man das Thema "Heimatfest" auch bei der Bürgerversammlung am 11. November ansprechen sollte. Stefan Grünauer schlug vor, Personen direkt anzusprechen: "Manche wollen einfach persönlich gefragt werden."

Der einzige Bauantrag (Lydia Moissl, Haselranken 5 - Ausbau des Dachgeschosses im Garagengebäude, Haselranken 7) wurde einstimmig genehmigt.

Beimler erwähnte die bereits stattgefundene Abschlussveranstaltung zum Energiekonzept. Wie es weitergehe, werde in der November-Sitzung besprochen, denkbar wäre ein "Energiestammtisch". Ferner sei die Herbstbeprobung bezüglich des Wasserschutzes angelaufen. Außerdem wies er auf verschiedene anstehende Termine hin. "Das Gesundheits- und Pflegezentrum läuft - die ersten Bewohner sind eingezogen", verkündete Beimler.

Ohne Telefonanschluss

"Beim ,Becken-Zacherl' brennt wieder Licht", freute er sich. Ein kleines "Drama" hatte es allerdings gegeben - es fehlte der Telefonanschluss. "Verbockt hat dies die Telekom", so der Gemeindechef. Dank sprach er deshalb Petra Reil (Gemeindeverwaltung) und Oliver Kryschan aus. Die beiden hatten es geschafft, dass der Missstand in einem Tages behoben war.

Abschließend meldete sich Hans-Peter Reil zu Wort: "Auf der ,Trad' müssen unbedingt die großen Löcher in der Straße aufgefüllt werden." Der Bürgermeister sicherte die schnellstmögliche Behebung der Schäden zu
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