CSU Waldthurn
Akzente in Kommunalpolitik

Politik
Waldthurn
16.04.2016
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In der Jahreshauptversammlung der CSU verbarg Bürgermeister Josef Beimler seinen Unmut über den Umgangston in der Parteispitze nicht. Der Ortsverband leiste dagegen sehr gute Arbeit.

"Die CSU Waldthurn setzt Akzente in der Kommunalpolitik", sagte Beimler in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Bergler. Vorsitzender Georg Stahl berichtete über viele politische und gesellschaftliche Veranstaltungen. Darüber hinaus brachten sich die Mitglieder des Ortsverbands in überörtlichen Gremien ein. Die CSU hat nach 2 Neuzugängen 93 Mitglieder. Schatzmeister Franz Beer legte eine erfreuliche Bilanz vor. Tadellose Buchführung bescheinigte Hubert Stahl, der mit Thomas Ebnet die Finanzen geprüft hatte.

Gut angenommen


Beimler präsentierte die Geschehnisse in der Marktgemeinde. Das barrierefrei zugängliche Rathaus werde von den Bediensteten und der Bevölkerung bestens angenommen. Er freute sich auch über den erfolgreichen Start des Gänsbürger-Ladens. Derzeit werde das gemeindeeigene frühere Bergmann-Haus saniert, die Maßnahme mit Errichtung von drei Wohnungen zur Unterbringung von anerkannten Flüchtlingen werde vom Staat zu 90 Prozent bezuschusst.

Zum Nulltarif habe die Feuerwehr Waldthurn vor kurzem den voll ausgestatten Schlauchwagen SW 2000 über ein Förderprogramm des Bundes bekommen, für die überörtlichen Einsätze würden die Aufwendungen ebenfalls vom Bund übernommen. In Kürze werde das Schulumfeld mit den Außenanlagen fertig, dazu würde noch der Bauhof mit Feuerwehrgebäuden sowie das Schützenhaus an die Hackschnitzelanlage des Kinderbildungszentrums angeschlossen.

Der flächendeckende Ausbau der Breitbandversorgung sei auf den Weg gebracht worden. Insgesamt würde hierfür eine Million Euro investiert, der Gemeindeanteil liegt bei rund 100 000 Euro. Das neue Gesundheitszentrum fülle sich nach Inbetriebnahme einer Podologie- und einer Physiotherapiepraxis zunehmend mit Leben.

Zusätzliches Schild


In der Aussprache unterstützte die Versammlung die Anregung von Alois Weig, zusätzlich zum Schild "Skilift" an der Abzweigung Neuenhammer/Bernriether Straße ein Hinweisschild zur "Wallfahrtskirche Fahrenberg" anzubringen. "Trotz der ablehnenden Haltung der Straßenbauverwaltung sollte hierzu nochmals ein Vorstoß unternommen werden", meinte Weig.
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