In der Novembersitzung gab es zahlreiche Mitteilungen des Bürgermeisters
Baugebiete und Umzug der Postfiliale Themen im Marktrat

Nach dem Abbruch des alten Feuerwehrhauses muss das Nachbarnanwesen gesichert werden. Bild: fla
Politik
Waldthurn
28.11.2016
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Ab 20. Januar 2017 befindet sich die Filiale der Deutschen Post wieder an "alter Stelle" in der Poststraße - dann jedoch im Waldthurner Getränkemarkt.

(fla) Erneut befand sich das Neubaugebiet "Hirmersbühl" auf der Tagesordnung der Marktratssitzung. Bürgermeister Josef Beimler drängt auf zügiges Weitermachen, da man bereits in Verzug sei und noch viele Schritte fehlen würden.

Beimler berichtete über eine Arbeitsbesprechung am 16. November, in der Architekt Jochen Sörgel die städteplanerische Skizze zum Neubaugebiet dem Gremium und Diplom-Ingenieur Reiner Rubenbauer vorstellte. Dabei erläuterte er die Planung auf der Grundlage der topografischen Verhältnisse. Auch mussten etliche Vorgaben (schalltechnische Untersuchungen, die höchste Stelle nicht bebauen, vorhandene Wasserleitungen) beachtet werden. Ein weiteres wichtiges Ziel war es, den Ausgleich für den Eingriff in die Natur möglichst vor Ort zu schaffen.

Diplom-Ingenieur Rubenbauer stellte die angedachte straßenmäßige Erschließung vor. Es sei der Ausbau der Flurbereinigungsstraße vorgesehen. Laut Erfahrung entstehen bei den zuführenden Straßen hohe Erschließungskosten - man musste Insel-Lösungen erarbeiten. In der anschließenden Diskussion wurde die Planung einer neuen Erschließungsstraße eingebracht, die später für drei weitere Parzellen dienlich wäre. Die Besprechung ergab einige Punkte, die jetzt noch zu prüfen wären. Beispielsweise sollen von den Planern Alternativen zur bisherigen straßenmäßigen Erschließung geprüft und dargestellt werden. Auch die Größe der Parzellen soll noch einmal überdacht werden.

Endlich weitermachen


Bürgermeister Josef Beimler wünscht sich natürlich ein bezahlbares Baugebiet. Sörgel und Rubenbauer sollen sich mit dem Landratsamt in Verbindung setzen, damit "wir weitermachen können und ich nicht immer wieder Bauwilligen absagen muss". Die nächste Arbeitsbesprechung ist für 7. Dezember geplant.

Ein weiteres leidiges Thema ist das geplante neue Gewerbegebiet "Maienfeld". Im Hinblick auf die vom Landratsamt vorgeschlagene Größe und besonders aufgrund der schwierigen topografischen Situation, wurde in einem Gespräch von Axel Koch (Regierung der Oberpfalz) die Zustimmung zu einem reduzierten Gewerbegebiet in Aussicht gestellt, wenn vom Markt ausreichend und nachvollziehbar die Notwendigkeit der Gewerbefläche begründet wird.

Eine Ausnahme vom Anbindegebot sieht der Gesetzgeber ausdrücklich vor. Für die Errichtung der Kfz-Werkstätte, aber auch für die Umnutzung der ehemaligen Brennerei (Erwerber sieht eine gewerbliche Nutzung von Stellplätzen vor), könne nach Auffassung von Ingenieur Werner Kraus (Landratsamt Neustadt) durch die Gemeinde die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Den geplanten Nutzungen stünde dann nichts mehr im Wege. Der Koppelung der zweiten Änderung des Flächennutzungsplanes "Hirmersbühl/Maienfeld" in reduzierter Form stimmten auch die Markträte einstimmig zu.

Das Gewerk Außenanlagen stand bei der Sanierung des ehemaligen Bergmann-Hauses an. Nach dem Abbruch des alten Feuerwehrhauses mussten hier Sicherungsmaßnahmen zum benachbarten Anwesen vergeben werden. Das Architekturbüro Meißner hatte bezüglich der Ausschreibung zehn Firmen angeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Firma Töppel Bau, Vohenstrauß, für rund 21 870 Euro. Beimler fügte hinzu, dass beim Bergmann-Haus rund 90 Prozent und beim Abbruch des alten Feuerwehrhauses 64 Prozent Förderung zu tragen kommen .
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