Marktrat Waldthurn beschließt Verschönerungsmaßnahmen in Spielberg
Spielberg zum Jubiläum hübsch

Politik
Waldthurn
02.03.2016
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"Da ,ELER 2020' noch auf sich warten lässt, aber das 125-jährige Bestehen der Feuerwehr Spielberg vor der Tür steht, muss die Gemeinde jetzt handeln." Dies stellte Bürgermeister Josef Beimler in der Februarsitzung des Marktrats fest.

Er hatte vor einiger Zeit zugesichert, dass auf jeden Fall Verschönerungsmaßnahmen vorgenommen werden. Nun beschloss das Gremium einstimmig, dass der Kirchenvorplatz abgefräst und mit einer Asphaltschicht überzogen wird. Zur Ableitung des Oberflächenwassers werden die Einläufe abgesenkt.

Neue Asphaltschicht


Die Straße von Spielberg nach Grafenreuth erhält eine neue Asphaltschicht, außerdem setzen die Arbeiter die Wasserführung instand. Der Standort für den Gedenkstein wird hergerichtet, auch der Bordstein muss neu verlegt werden. Am "Haus der Bäuerin" wird das Nötigste saniert. Das Brückengeländer rechts und links der Luhe müsse erneuert werden. Der als Parkplatz vorgesehenen Acker oberhalb des Sportplatzes erhält provisorisch eine breitere Ausfahrt. Nach dem Fest wird der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt. Beimler versicherte, dass größere Maßnahmen später mit dem Förderprogramm ELER 2020 in Angriff genommen werden.

Zur Anbindung des Schützenhauses, des Bauhofs und des Feuerwehrhauses über die Fernwärmeleitung an die Hackschnitzelheizung des Kinderbildungszentrums darf der Bürgermeister nach einhelligem Beschluss mit der Teilnehmergemeinschaft (TG) Waldthurn 3 eine Vereinbarung über die Co-Finanzierung treffen. Der Verband für Ländliche Entwicklung hat reine Tiefbaukosten in Höhe von 16 000 Euro ermittelt. Laut Schätzung der Firma Heizungsbau Daubenmerkl werde die Fernwärmeleitung rund 35 000 Euro kosten. Die Räte stellten fest, dass diese Angelegenheit vor der Maßnahme "Parkplatz" geklärt sein muss.

Der Antrag der Pfarr- und Gemeindebücherei auf Zuschuss passierte das Gremium einstimmig. Angesichts des hohen Defizits und des Absinkens des Guthabens der Einrichtung gibt es 300 Euro. Beimler informierte, dass die Bewerbungsunterlagen für das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) abgegeben wurden. Außerdem gab er die Bitte des Schützenvereins Waldthurn um eine Pokalspende für das Gemeindeschießen weiter. Der Elternbeitrag für das Essen in der Mittagsbetreuung beläuft sich künftig auf 3,55 Euro, bisher waren es 3,35 Euro.

Genug zu tun


Roman Bauer forderte die TG auf, die Gasse vom "Turner" bis zum ehemaligen Brauhaus aufzunehmen, sie sei nicht mehr gefahrlos begehbar. Dr. Michael Troidl sah auch eine Gefahr auf Bereichen der Gehwege beim Lobkowitz-Schloss und vor der Metzgerei Bergler. Georg Bocka meldete ein Loch in der Straße von Irlhof nach Albersrieth. "In Frankenrieth ist nach einem Wasserrohrbruch das Bankett weggebrochen", sagte Georg Wittmann. Beimler meinte, "dass es in der Gemeinde wieder genug zu tun gibt". Abschließend forderte Hans-Peter Reil eine neue Bestuhlung für die Turnhalle.

Tempo 30Eine kurze Diskussion ergab sich beim Antrag von Stefan und Stephanie Weig aus Frankenrieth auf Verkehrsberuhigung der Straße von Frankenrieth nach Buch. In einem Brief an die Gemeinde legten sie ihre Gründe dar und forderten die Kommune auf, zu handeln.

Bürgermeister Beimler erklärte, dass der Verkehrssachbearbeiter der Polizei eine mögliche Tempo- 30-Zone nur im Bereich des Spielplatzes für möglich halte. "Bauliche Veränderungen sind auf keinen Fall drin, die Straße ist neu gemacht worden", sagte Beimler. Eine Woche wurde mit einem Tempomessgerät das Verkehrsaufkommen festgehalten. "Wenn es wirkliche eine Raserstrecke sein sollte, können wir ein Schild ,Tempo 30 - den Kindern zuliebe' aufstellen", sicherte der Rathauschef zu. Die Markträte meinten, dass man dieses Schild auf jeden Fall errichten könne. (fla)
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