Marktrat Waldthurn lässt es krachen
Festjahr beginnt mit einem Feuerwerk

Politik
Waldthurn
29.11.2016
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Die Festdamen und Festburschen werden an Silvester ein Feuerwerk zur Eröffnung des Heimatfest-Jahrs 2017 abbrennen. Das Angebot einer Regensburger Firma beläuft sich auf 500 Euro. Den Antrag genehmigt der Marktrat einstimmig.

Viele weitere Anträge standen auf der Tagesordnung der Novembersitzung. Einer davon kam von Thomas Schwab aus Spielberg. Er fordert eine zusätzliche Straßenbeleuchtung am Ortseingang. Das Bayernwerk hat ein Angebot für drei neue Brennstellen vorgelegt. Bürgermeister Josef Beimler schlug vor, zwei Lampen aufzustellen. Der Bauausschuss soll entscheiden, welche angeschafft und wo diese aufgestellt werden. Dem stimmten die Markträte zu.

Baumstumpf ein Problem


Schnell ging es beim Antrag von Herbert Seer, Schlossgraben 19, auf Entfernen eines morschen Baumstumpfs und der Befestigung des Geländes. Beimler äußerte Bedenken: "Wenn wir den Baumstumpf entfernen, kommt der ganze Hang ins Rutschen." Außerdem reichen die Wurzeln höchstwahrscheinlich weit unter die Nebengebäude. Die Entfernung könnte Auswirkungen auf die Statik haben. Das Gremium entschied, den Stumpf abzufräsen und eine einfache Sicherung mit Hilfe einer Betonmauer anzulegen. Dann ging es um die zweite Vertragsänderung zwischen der Gemeinde und der Linus Wittich Medien KG, Forchheim, bezüglich der Erhöhung der Textseitenzahl des Markt- und Dorferneuerungsblatts. Es habe sich gezeigt, dass der festgelegte Umfang mit 12 Seiten pro Ausgabe nicht eingehalten werden kann. Durchschnittlich werden 16 Seiten erreicht. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 hat die Linus Wittich Medien KG die Vertragsänderung vorgelegt.

Das Entgelt pro Ausgabe erhöht sich um 111,86 brutto pro Monat. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) beteiligt sich jedoch, anders als bei der ersten Vertragsänderung, nicht an den Kosten der Seitenzahl-Erhöhung. Ende des Jahres läuft die Kostenbeteiligung für die damalige achtseitige Grundausgabe aus. Man könne dann eine neue Kostenvereinbarung abschließen, da das ALE sich auch weiterhin an den Ausgaben beteiligen möchte.

Drei Häuschen


Den Antrag der Deutschen Telekom auf Zustimmung des Markts zur Aufstellung von drei Multifunktionsgehäusen anstelle von Kabelverzweigern zur Verbesserung der Breitbandversorgung genehmigten die Räte einstimmig. Andreas Troidl regte an, den Kasten an der Ecke Vohenstraußer Straße/Hofzeil weiter nach oben Richtung Poststraße zu verschieben, damit die "Willkommen in Waldthurn"-Schilder an die alte Stelle gesetzt werden können. Die weiteren Standorte der Gehäuse sind beim Anwesen Klier an der Vohenstraußer Straße 7 und an der Friedhofsmauer.

Zur Breitbandversorgung berichtete Beimler kurz über die zweite Vertragsunterzeichnung mit Enrico Delfino, Deutsche Telekom. Nachdem der Bereich Irlhof hinzugefügt wurde ist eine flächendeckende Versorgung im gesamten Gemeindegebiet gewährleistet. Baubeginn ist, wenn es das Wetter zulässt, Mitte Februar. Weitere Fragen sollen in einem Gespräch mit der Breitbandberatung Bayern und der Deutschen Telekom, dann auch in einer öffentlichen Versammlung, geklärt werden.

Gegen die Bauanträge von Michael Weig, Pleysteiner Straße 4 (Anbau einer Lagerhalle an das Betriebsgebäude), des Markts auf Errichtung von Stellplätzen im Bereich des alten Rathauses und auf Anbringung eines Vordachs am Haus der Bäuerin gab es keine Einwände.

Barrierefreier Zugang


Der Antrag für eine Erlaubnis gemäß Denkmalschutzgesetz zum Einbau neuer Fenster/Schaufenster, Renovierung der Fassade und der Schaffung eines barrierefreien Zugangs von Agnes Bergler, Marktplatz 6, wurde einstimmig genehmigt. Der barrierefreie Zugang muss aber mit der Gemeinde besprochen werden, da die Markträte befürchten, dass die Breite des Gehwegs nicht eingehalten wird, die Verkehrssicherungspflicht auf jeden Fall gewährleistet sein muss.

Zwei HotspotsDas Wlan-Zentrum Straubing hat bezüglich der Errichtung von zwei Hotspots eine Grobprüfung der angedachten Standorte (Marktplatz 8 und 10 und Freizeitanlage am Badeweiher) vorgenommen. Der Standort am Marktplatz passe. Die Versorgung des Standorts ist durch Kabel mit 100 MBit ausreichend, die Reichweite beträgt rund 150 Meter. Es wird angeraten, eine Premium-Begehung durchführen zu lassen.

Für die Freizeitanlage müsste zunächst eine postalische Adresse für den Kiosk vergeben werden. Bürgermeister Josef Beimler schlug hier die Neuenhammerstraße 14 vor, was die Markträte auch genehmigten. Da in nächster Zeit die Umgestaltung der Freizeitanlage vorgesehen ist, könne man diesen Standort zurückstellen und erst später eine Begehung für den neuen Kiosk-Standort beantragen, berichtet Beimler weiter. Auch wird bei einem Saisonbetrieb eine Art Winterruhe vorgeschlagen. Pro Standort bekommt der Markt einen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro.

Hubert Stahl stellte die Frage, wer die laufenden Kosten übernimmt. Dies stehe im Moment noch nicht zur Debatte, antwortete Beimler. Für die vorgeschlagenen Standorte stimmten auch die Markträte. (fla)
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