Planskizze für Neubaugebiet „Hirmersbühl“ liegt vor
19 neue Bauplätze

So stellt sich Architekt Sörgel das Neubaugebiet Hirmersbühl vor. (Foto: (Gemeinde Waldthurn))
Politik
Waldthurn
26.10.2016
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Grund zur Diskussion liefert in der Waldthurner Marktratssitzung am Montag wieder einmal des Neubaugebiet "Hirmersbühl". Architekt Jochen Sörgel aus Hof legt hierzu eine neue Planskizze vor.

Er fertigte diese nach Rücksprache mit der Firma Gebrüder Rubenbauer GmbH Tiefbau, Kümmersbruck, an. Der Architekt lieferte damit eine Diskussionsgrundlage.

Hubert Stahl sah in der Straßenführung ein Problem für die Müllabfuhr, Schneeräumfahrzeuge und ähnliches. "Die müssen entweder rückwärts rein- oder rausfahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie wenden können." Roman Bauer dagegen fand den Plan soweit in Ordnung. "Leider sind es nur noch 19 Parzellen", bedauerte er. Aber man müsse jetzt unbedingt weitermachen.

Auch Bürgermeister Josef Beimler sah die Notwendigkeit, zügig weiterzumachen. Der Marktrat könne sich allerdings noch einmal zu einem Gespräch mit Architekt und Tiefbauplaner treffen. Das Gremium war einstimmig dafür, die Bauleitplanung anhand der vorliegenden Grundlagen weiterzuführen.

Nahwärmenetz ein Thema


Zur Möglichkeit der Errichtung von Nahwärmenetzen in Waldthurn hatte Beimler auch einiges zu berichten. Das angedachte Wärmenetz im Bereich des Reha-Zentrums, Schützengarten sowie Am Badeweiher I und II kann nach Ansicht des Bayernwerks nicht wirtschaftlich betrieben werden, da größere Abnehmer fehlen.

Seitens des Bayernwerks wären hier sogenannte "Insel-Lösungen" möglich. Als erste Lösung bieten sich der Bereich Lobkowitz-Schloss und Gemeindezentrum an. Der Bereich Kirche/Pfarramt, Metzgerei, eventuell Gesundheitszentrum und Marktladen (neuer Standort) könnten mit eingebunden werden. Eine zusätzliche Förderung über das Amt für Ländliche Entwicklung sei hier möglich. Voraussetzung sei jedoch, dass es sich um ein kommunales Wärmenetz handelt.

Als zweite Lösung käme der Bereich Reha-Zentrum und eine geplante Tagespflegeeinrichtung mit ambulanter Krankenpflege in Betracht. Es handle sich in diesem Fall allerdings um eine rein private Möglichkeit. Ein Anschluss für private Anwesen sei zwar nicht rentabel, es könne aber eine genossenschaftliche Lösung ins Auge gefasst werden, wenn sich genügend Anlieger finden. Beimler möchte mit dem Energiestammtisch noch einmal eine Anliegerversammlung einberufen und hierzu auch die genannten Einrichtungen der "Insel-Lösungen" einladen.

Ruhe beim Heimatfest


In Sachen "Heimatfest" berichtete der Rathauschef über die Anliegertreffen. Fragen gab es überwiegend zu den Parkmöglichkeiten, dem jeweiligen Ende der Veranstaltungen und der Reinigung des Festplatzes und dessen Umgebung. "Wir möchten, dass das Heimatfest so ruhig wie möglich über die Bühne geht, sei es hinsichtlich der möglichen Lärmbelästigung bei den Parkmöglichkeiten als auch bei der Beschallung der Halle", betonte Beimler.

Nachts seien 55 dB (A) unbedingt einzuhalten. Für die Festtage werde in der Gewerbehalle der Firma Riedl, die als Festhalle genutzt wird, eine zentral gesteuerte Anlage installiert, die von allen Musikgruppen benutzt werden muss, versprach der Rathauschef.

Im Zuge der Sanierung des "Hauses der Bäuerin" vergab der Marktrat zwei Gewerke. Die Firma Liebl aus Moosbach (rund 1400 Euro) führt die Spenglerarbeiten durch, und die Firma Franken Lifte aus Weisendorf baut den Rollstuhlplattformlift ein. Dies sei zwar mit 15 250 Euro nicht die billigste Variante, aber nach eingehender Prüfung die sicherste - sei es hinsichtlich von Witterungseinflüssen oder auch beim Schutz vor Vandalismus.
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