Momentan kein Skifahren auf dem Fahrenberg möglich
Weiße Decke löst sich auf

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als könnten die Wintersportler im Ski- und Snowboardzentrum auf dem Fahrenberg die Piste noch nutzen. Allerdings ist die Schneedecke zu dünn und zu nass. Bild: bey
Sport
Waldthurn
11.02.2016
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Der Schnee ist mittlerweile fast überall in der Region weggeschmolzen. Nicht so im Ski- und Snowboardzentrum auf dem Fahrenberg. Dort liegt noch einiges von der weißen Pracht. Dass die Sportler in dieser Saison aber noch einmal darauf fahren, ist sehr unwahrscheinlich.

Fahrenberg. "Da geht momentan nichts mehr", sagt Klaus Nigg, Vorsitzender des TV Vohenstrauß, auf NT-Nachfrage. Der Schnee, der noch liegt, reiche nicht aus, um die Piste anständig zu präparieren. Zum einen sei er ziemlich nass, zum anderen sei der Boden nicht mehr gefroren. Daher ist der Liftbetrieb auch seit 31. Januar eingestellt.

"Um wieder zu starten, bräuchten wir noch einmal Neuschnee, und es müsste verdammt kalt werden", erklärt Nigg. Der Blick auf die 16-tägige Wettervorhersage macht ihm allerdings wenig Hoffnung, da keine großen Veränderungen zu erwarten seien. Somit sei auch in den nächsten Wochen wahrscheinlich keine Beschneiung möglich, da dafür die Temperaturen konstant unter minus drei Grad Celsius liegen müssten. Außerdem spielten die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur des Wassers eine große Rolle.

In diesem Zusammenhang stellt Nigg fest, dass die extremen Frosttage in den vergangenen Jahren immer weniger geworden sind. Zudem habe er die Erfahrung gemacht, "dass bei uns eigentlich nach den Faschingsferien das Interesse am Skifahren vorbei ist".

In dieser Saison war der Lift bisher an 22 Tagen geöffnet. "Seit ich Vorsitzender bin, hatte wir nur ein oder zwei schlechtere Jahre", zieht der TV-Chef schon jetzt eine eher magere Bilanz. Schließlich ist er schon seit 15 Jahren an der Spitze. Der Durchschnitt bewege sich eigentlich zwischen 30 und 35 Skitagen. Die daraus generierten Einnahmen seien auch nötig, um Reparaturen und Investitionen vorzunehmen. Allerdings bereite die momentane Situation dem TV noch keine Probleme: "Unsere Anlage ist in einem guten Zustand."
Um wieder zu starten, bräuchten wir noch einmal Neuschnee, und es müsste verdammt kalt werden.TV-Vorsitzender Klaus Nigg
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