Neuwahlen des FSV Waldthurn gehen ohne Probleme über die Bühne
Sollfrank bleibt an der Spitze

Das neue Vorstandsteam des FSV Waldthurn mit Vorsitzendem Peter Sollfrank (vorne, Mitte) blickt optimistisch in die Zukunft. Bild: fvo
Sport
Waldthurn
20.03.2016
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Der FSV Waldthurn setzt auch die nächsten zwei Jahre auf Peter Sollfrank als Vorsitzenden. Die Neuwahlen beim Fußballsportverein brachten allerdings auch Veränderungen.

Die Mitglieder sprachen in der Jahreshauptversammlung im voll besetzten FSV-Sportheim dem seit zwei Jahren amtierenden Vorsitzenden das Vertrauen aus. Als gleichberechtigte Stellvertreter fungieren Josef Gollwitzer und Hubert Pühler.

Nach 15 Jahren stellte Franz Striegl sein Amt als Kassier zur Verfügung. Thomas Graf ist sein Nachfolger. Da sich Sebastian Weig beruflich veränderte, legte er sein Amt als Schriftführer nieder. So übernimmt in Zukunft die Tochter des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Max Bergler, Claudia Bergler, diesen Posten.

Die von Bürgermeister Josef Beimler geleitete Neuwahl ergab weiter: Beisitzer sind Josef Götz, Josef Arnold, Hans-Jürgen Bergler, Thomas Bergmann, Martin Ertl, Gerhard Feslmeier, Christoph Käs, Reinhard Stark, Michael Schön (neu) und Max Stark (neu). Gerhard Pankotsch und Werner Wagner werfen weiterhin ein Auge auf die Kassengeschäfte des 366 Mitglieder zählenden Vereins.

Alte Herren wieder aktiv


Sollfrank zog für das abgelaufene Jahr Bilanz. Derzeit befinden sich neun Mannschaften im Spielbetrieb. Nach einer "Erholungsphase" von sieben Jahren haben sich mit der AH-Mannschaft wieder alte "Fußball- Haudegen" zusammengefunden.

In einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" gelang Abteilungsleiter Josef Götz die Verpflichtung des neuen Trainers Markus Dagner. Sollfrank dankte ausdrücklich dem bisherigen Coach Stefan Grünauer, der sich aus privaten Gründen zurückgezogen hatte, für dessen Engagement. Die zweite Mannschaft betreut mit Martin Reil ein Routinier, der mit Erfahrung und Ehrgeiz eine homogene junge Truppe formte. Als ideale Ergänzung für den Trainerstab nannte der Vorsitzende Mane Albrecht, Matthias Scheck, Christina Zierer und Nadine Kreuzer.

Besonders freute sich der Sprecher, dass die komplette sportliche Riege - Senioren wie auch Jugendbereich - mit 137 neuen Trainingsanzügen ausgestattet wurde. Dies erfolgte teilweise mit einer großzügigen Spende der Firma "Lukas Anlagenbau"und auch durch Eigenleistungen der Spieler. "Dies trägt wieder ein kleines Stück bei, um den FSV repräsentativ über die Grenzen der Marktgemeinde hinaus zu vertreten."

Eine wichtige Einnahmequelle des Vereins sei die jährliche Beachparty, die "Eventmanager" Josef Arnold organisiert. Der in der Faschingszeit in der Turnhalle durchgeführte Sportlerball sei ein gutes Beispiel der perfekten Zusammenarbeit von FSV, OWV, aber auch der Trachtenkapelle Waldthurn.

72 Jugendliche am Ball


Jugendleiter Lothar Schön erklärte, dass derzeit sechs Jugendmannschaften in Spielgemeinschaften mit der DJK Neukirchen zu St. Christoph im Spielbetrieb seien. Trainiert werden die 72 Fußballer im Alter von 5 bis 18 Jahren von 15 Betreuern. Nachdem C-Jugend-Trainer Christoph Käs aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, haben sich mit Florian Bäumler, Christofer Hechtl und Daniel Strunz drei junge Fußballer bereit erklärt, diese Position zu übernehmen.

Ausdrücklich dankte Schön Platzwart Josef "Breze" Gollwitzer, der für optimalste Voraussetzungen sorge. Abteilungsleiter Josef Götz informierte, dass sich die erste Mannschaft derzeit in der Kreisklasse Ost auf dem siebten Platz befindet. So habe man sich in der vergangenen Sommerpause mit Daniel Bergmann, Karl Steger vom Bezirksligisten SpVgg Vohenstrauß und Markus Prem von der DJK Neukirchen zu St. Christoph verstärkt . Auch aus der Jugend seien einige hoffnungsvolle Talente aufgerückt.

Der scheidende Schatzmeister Striegl legte umfassendes Zahlenmaterial dar. Trotz der enormen Kosten des Sportheimanbaus stehe es um die Finanzen des Vereins nicht schlecht. "Wir können hinter diese Kassenführung einfach nur einen Haken setzen", lobte Pankotsch.

Bürgermeister Beimler zeigte sich von der Jugendarbeit des Fußballclubs beeindruckt. Für den Markt sei es selbstverständlich, den FSV beim Sportheimanbau so gut wie möglich zu unterstützen.

Champions-League beim FSVIm April 2015 begann der Anbau des Sportheims. Mit tatkräftiger Unterstützung des Gemeindebauhofs und den Helfern des FSV ging es mit den Bauarbeiten recht zügig voran, informierte Vorsitzender Peter Sollfrank. Im August wurde unter der fachkundigen Regie von Dominik Eiser schließlich der Dachstuhl gehoben. "Im Oktober haben wir eine Meisterleistung aller erster Sahne vollbracht. Binnen eineinhalb Tagen haben wir das alte Dach abgedeckt, isoliert, Mauerwerk und alte Kamine abgetragen, Dachrinnen erneuert und 320 Quadratmeter Trapezdach montiert", lobte Sollfrank. "In der Fußballersprache würde man hier von Champions-League sprechen." (fvo)
Im Oktober haben wir eine Meisterleistung aller erster Sahne vollbracht.Vorsitzender Peter Sollfrank zum Sportheimanbau
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