40-köpfige Delegation aus Italien, Österreich, Deutschland und Schweiz zu Gast
Staunen über Bioenergiedorf

Der Dorftreff in Albersrieth ist der Mittelpunkt des Dorfes. Sprecher Andreas Bodensteiner (hinten, Mitte rechts neben Bürgermeister Josef Beimler) empfing die 40-köpfige Delegation. Bild: fvo
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Waldthurn
08.05.2016
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Wann bietet sich schon die Möglichkeit, hochrangigen Chefs der Landwirtschaftverwaltungen aus vier Nationen die Marktgemeinde zu zeigen? Huberta Bock, Pressesprecherin des Amtes für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth, hatte diesen hochrangigen dreitägigen Besuch des "Vier-Länder-Freundeskreis" organisiert.

Neben der Stadt Erbendorf, Tirschenreuth, der Basilika Waldsassen, der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und dem Schafferhof in Neuhaus kam die fast 40-köpfige Delegation aus Bayern, Baden-Württemberg, Österreich, Südtirol und aus der Schweiz nach Waldthurn. Bürgermeister Josef Beimler präsentierte den Präsidenten, Ministerialdirigenten, Baudirektoren, Geschäftsführern, Hofräten, Abteilungs- und Ressortdirektoren seine Gemeinde auf "gut oberpfälzisch" von seiner schönsten Seite. "Ich bin hier seit 2002 Bürgermeister und im richtigen Leben Landwirt", informierte er die Gäste am Rathaus und stellte zusammen mit 3. Bürgermeister Hans-Peter Reil die Strukturen der Kommune samt neuem Rathaus und Heimatmuseum vor.

Man habe auch ein neues Bildungszentrum geschaffen, dass unter dem Motto "Kurze Wege für kurze Beine" steht. Hinsichtlich der im nächsten Jahr stattfindenden 800-Jahr-Feier des Marktes versprach der Rathauschef den hohen Gästen eine Maß Bier und eine Brotzeit, wenn sie hierfür anreisen und mitfeiern würden.

Der Albersriether Dorfsprecher Andreas Bodensteiner stellte zusammen mit Dr. Johannes Weig im Dorftreff seinen Ort vor. "Wir sind ein Bioenergiedorf, das seine Pflanzenkläranlage samt Kanalisation schon vor 20 Jahren gebaut hatte." Der Dorftreff sei der Mittelpunkt des Dorfes mit jährlich über 50 Veranstaltungen und den zwei Mal pro Woche stattfindenden Stammtischen der Dorfleute. "An unserem Ort führt der Bocklradweg vorbei, der zur Radverbindung von Prag nach Paris gehört."

Gelebte Integration und Inklusion zeigte der Leiter der Arbeitstherapie des Waldthurner Rehazentrums, Uwe Peter, den Gästen. Stefan Hammerl stellte das Gesundheitszentrum, ein Gemeinschaftsprojekt des Marktplatz und der "Generationen"-Dorferneuerung, vor.

Den Schlusspunkt setzte Heimatpfleger Georg Schmidbauer. Er referierte auf dem Fahrenberg über die älteste Marienwallfahrt und die renovierte Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Heiligen Berg der Oberpfalz.
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