Ausstellung vom 25. Dezember bis 6. Januar
Krippe des OWV im neuen Heimatmuseum

Helmut Glaser, Max Gallitzendörfer, Christian Gallitzendörfer, Sieghard Reber und Erwin Klotz (von links) haben die Waldthurner OWV-Krippe im Heimatmuseum (ehemaliges Schwesternheim) aufgebaut. Bild: fvo
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Waldthurn
21.12.2015
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Es benötigte viele fleißige Mitglieder des Oberpfälzer Waldvereins, bis die Waldthurner Krippe im neuen Heimatmuseum stand. Heimatpfleger Franz Bergler hatte sie seit Jahrzehnten im alten Rathaus aufgebaut.

Unter Federführung des Sprechers der Waldthurner Schnitzer, Erwin Klotz, transportieren die OWV-Mitglieder mit ihren Vorsitzenden Roman Bauer und Werner Pankotsch die wertvolle Krippe ins neue Heimatmuseum an der Vohenstraußer Straße 16 (ehemaliges Schwesternheim) direkt neben dem neuen Rathaus. Klotz hatte in tagelanger, mühevoller Kleinarbeit mit Helmut Glaser und Sieghard Reber die Exponate aufgestellt.

Bis 6. Januar


Christian und Max Gallitzendörfer kümmerten sich um die Lichttechnik. Schreiner Alois Bäumler hatte zuvor eine entsprechende Vorrichtung in den Raum gebaut. Der Waldthurner Jungkünstler Dominik Klos bewies einmal mehr seine Kreativität sowie Detailgenauigkeit und malte den Fahrenberg an die Wand des Raumes. Die Weihnachts- und Krippenausstellung ist von Freitag, 25. Dezember, bis Mittwoch, 6. Januar, außer Silvester, täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 3. Januar, von 14 bis 17 Uhr schenken die OWV-Verantwortlichen Glühwein aus. Der Eintritt ist frei.

KrippenbeschreibungDas weihnachtliche Geschehen mit der Geburt des Herrn ist in heimatlicher Landschaft, im Stadel der Grubmühle dargestellt. Inmitten einer Wald- und Wiesenlandschaft findet man vielerlei heimische Darstellungen, so die Holzhauer bei der Arbeit, den Hirten mit der Ziegenherde, den Gänsehüter, davon haben die "Gänsbürger" ihren Namen. Der Engel gibt den Hirten frohe Kunde und die Weisen aus dem Morgenland ziehen mit Gefolge heran.

Die Tempelstadt im orientalischen Stil Bethlehem darstellend, steht ganz selbstverständlich in der Oberpfälzer Landschaft, so ist es Brauch in vielen Krippen. Die Tempelstadt, um 1929 von Georg Schön gebaut für die damalige "Kirchen-Krippe", wurde 1981 beim Kirchenumbau abgegeben und vom OWV und durch die finanzielle Unterstützung von Privatspendern renoviert.

Die bekleideten, beweglichen Figuren wurden durch den OWV in Oberammergau erworben und stellen dar, dass das Christkind auch in der Oberpfalz zur Welt gekommen ist. Die geschnitzten Figuren stammen von einheimischen Schnitzern.

Ludwig Kleber sowie seine Helferinnen Monika Bauer und Sabine Arlt haben auch einen Christbaum mit vielen italienischen Äpfeln um den Baumstamm im Museumsraum aufgestellt. (fvo)
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