Feuerwehr Bernrieth freut sich über neue Geräte
Funken will gelernt sein

Maximilian Schaller und Florian Wüst sind neu in der Feuerwehr. Für 60 Jahre Treue zum Verein wurde der Ehrenvorsitzende Josef Müller mit einer Urkunde geehrt. Bild: bml
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Waldthurn
18.03.2016
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Rechenschaft legten die Verantwortlichen der Feuerwehr Bernrieth in der Generalversammlung im Vereinslokal auf dem Fahrenberg ab. Kommandant Rudi Bayer berichtete von einem durch die Umstellung auf den Digitalfunk noch arbeitsreicherem Jahr.

Oberbernrieth. So wurden neben den Ordnungsdiensten auf dem Fahrenberg mehrere technische Hilfeleistungen und ein Brandeinsatz von den Aktiven der kleinen Wehr geleistet. Auch die Ausbildung kam nicht zu kurz, da die Brandschützer einige Übungen im Vorfeld der Leistungsprüfung absolvierten.

Der Marktgemeinde Waldthurn dankte er für die Beschaffung der neuen Funkgeräte, die den Brandschutz der Gemeinde sicherstellen. "Das waren mehr Geräte, als bezuschusst wurden." In seinem Ausblick auf das nächste Jahr erwähnte Bayer noch mehrere Funkschulungen. Vorsitzender Norbert Feneis berichtete von vielen gesellschaftlichen Aktivitäten. Höhepunkt war das Dorffest, das sehr gut gelaufen sei. Er erwähnte zwar kleinere Schwierigkeiten beim Aufbau, da das Fest erstmals beim Feuerwehrhaus in der neuen Dorfmitte stattfand, aber die nahmen die Verantwortlichen gerne in Kauf. Auch das Maibaumaufstellen mit der Hand, den Gedenkgottesdienst sowie die Nachtwanderung nannte Feneis.

Ein Plus in der Kasse


Kassier Johann Feiler junior legte einen detaillierten Kassenbericht vor, der mit einem Plus abschloss. Dies sei auch notwendig gewesen, da die Kasse sehr unter dem Gerätehausbau gelitten habe. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Schatzmeister ein vorbildliches Führen der Kasse.

Ein Leben in öffentlicher Sicherheit und Ordnung sei ohne die Feuerwehren nicht möglich, stellte Bürgermeister Josef Beimler fest. Mit vorbildlicher Jugendarbeit und unermüdlichen gesellschaftlichen Aktivitäten sei die Bernriether Wehr neben dem Brandschutz dafür verantwortlich, dass das Leben auf dem Land lebenswert und ruhig ablaufe.

Kreisbrandmeister Gerhard Gösl erläuterte das Kapitel Digitalfunk nochmals, das die Feuerwehren in nächster Zeit stark beschäftigen werde. Der für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrte Josef Müller erinnerte sich, noch mit der Handdruckspritze angefangen zu haben, seither habe sich vieles verändert. In Abwesenheit wurden Max Riedl senior und Johann Sittauer für 70 Jahre, sowie Georg Schmidbauer für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt.
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