Feuerwehr Waldthurn
Schlauchwagen rollt an

Vermischtes
Waldthurn
14.03.2016
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Für die Feuerwehr Waldthurn steht ein neuer Schlauchwagen SW 2000 im Wert von 180 000 Euro vom Bund für Katastrophenschutz in Bonn zur Abholung bereit. "Verrückt, narrisch, fast wie ein Sechser im Lotto", freute sich Kommandant Michael Bäumler.

(fla) Am 7. April kommt das Fahrzeug in die Oberpfalz. Zusätzlich werden die Kosten für zwei Führerscheine und alle laufenden Kosten für das Fahrzeug vom Bund übernommen, informierte Bäumler in der Generalversammlung.

Passender Raum


Auch Bürgermeister Josef Beimler freute sich darüber "wie ein kleiner Bub". Voraussetzung für den Erhalt des Schlauchwagens war ein passender Raum. Hier sicherte Beimler den Verantwortlichen zu, dass die Waschhalle vom Bauhof geräumt wird und künftig einzig der Feuerwehr zur Verfügung steht. "Schön wäre es natürlich, wenn die drei Feuerwehrfahrzeuge nebeneinander im Gerätehaus stehen würden", meinte der Rathauschef.

244 Mitglieder


Die Nachricht über das neue Fahrzeug war aber nicht die einzige Meldung, die es in der Versammlung gab. Vorstand Andreas Troidl ließ das vergangene Jahr des 244 Mitglieder starken Vereins Revue passieren. Er gab auch einen kurzen Ausblick. Neben der Rama-dama-Aktion, dem Jubiläum in Spielberg und dem eigenen Frühlingsfest stehen viele weitere Termine im Kalender.

Auch Bäumler hatte einen Rückblick vorbereitet. So rückte die Wehr 38 Mal aus, davon zu 8 Brandeinsätzen und 26 technischen Hilfeleistungen. Die Aktiven leisteten 315 Einsatzstunden. Bäumler dankte allen Jugendlichen, die sich äußerst aktiv und motiviert einbrächten. "Auf euch kann man richtig stolz sein." Er lobte auch die Damen, die einmal im Monat das Gerätehaus reinigen. Besonders dankte er Bürgermeister, Gemeinderat, Kreisbrandrat Richard Meier, Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer und Kreisbrandmeister Gerhard Gösl für die gute Zusammenarbeit. Den Bericht der Jugendfeuerwehr trug stellvertretender Jugendwart Alexander Pflaum vor.

Der Bau des Geräteschuppens habe einiges an Geld gekostet, das Kassier Max Müllner schweren Herzens als Ausgabe verbuchen musste. Thomas Schell bescheinigte tadellose Buchführung. Kreisbrandinspektor Rewitzer tröstete Müllner. "Du kannst ja jetzt 180 000 Euro als Plus verbuchen."

Rewitzer dankte allen Ausbildern. Waldthurn könne stolz sein auf die Leistungen, fand der Kreisbrandinspektor. Das Zeitbudget der jungen Leute werde immer knapper, und so sei eine solide Ausbildung mit bestem Gerät äußerst wichtig. "Schon Johann Bäumler hat vor Jahren um ein Bundesfahrzeug für den östlichen Landkreis gekämpft", sagte Rewitzer. Man habe nun in Waldthurn einen guten Platz gefunden. In erster Linie sei der SW 2000 für den Katastrophenschutz da. Die Besatzung könne deshalb auch, wenn nötig, außerhalb des Landkreises oder Freistaats zum Einsatz kommen, erläuterte der Sprecher.

Bestens aufgestellt


Außerdem legten die Versammlungsteilnehmer auch das Ziel des Ausflugs fest. Am zweiten Septemberwochenende geht es nach Augsburg. Erich Kellner wollte noch wissen, ob die Fahrer der Feuerwehr für zwei große Fahrzeuge ausreichen. "Sollte da die Gemeinde, zusätzlich zu den zwei bezahlten Führerscheinen, nicht auch tätig werden?" Kommandant Bäumler erwiderte, dass momentan 18 Fahrer zur Verfügung stehen. "Mit den zwei zusätzlichen sind wir bestens aufgestellt."
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