Imkerverein Waldthurn
Spielberger neuer Vorsitzender

Über die beiden aktiven Neu-Imker Maik und Manuela Wagner freuten sich zweiter Vorsitzender Thomas Hörig, Kassiererin Marianne Pausch, Karl Weiß und der neue Chef Mathias Weiß-Zimmermann (von links). Bild: fvo
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Waldthurn
14.03.2016
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Mathias Weiß-Zimmermann aus Spielberg ist neuer Vorsitzender des Imkervereins. In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Lindner wählten ihn die Mitglieder zum Nachfolger von Karl Weiß. Der ehemalige Chef freute sich besonders, dass sich mit dem Ehepaar Manuela und Maik Wagner zwei Neue für die Imkerei interessieren und "gesunden Waldthurner Honig" produzieren wollen.

14 aktive Imker


Bei den Neuwahlen stellte sich Thomas Hörig aus Waldthurn wieder als Stellvertreter zur Verfügung. Die schriftlichen Arbeiten erledigt in Zukunft Monja Zimmermann, die Ehefrau des neuen Vorsitzenden. Die Lennesrietherin Marianne Pausch kümmert sich um die Kasse, Weiß prüft die Buchführung. Weiß blickte auf das vergangene Jahr zurück und erörterte den Kassenstand des 20 Mitglieder zählenden Vereins. 14 sind aktive Imker. Konrad Puff aus Obertresenfeld hatte bei der Prüfung keine Einwände. Der Jahresbeitrag wurde um 5 Euro auf 21 Euro erhöht.

Weiß berichtete außerdem über die natürliche Parasitenbehandlung der Varroamilbe mit Mitteln wie Ameisensäure. Die Verantwortlichen hätten auch Überlegungen angestellt, den Waldthurner "Gänsbürger-Laden" mit Honigprodukten zu beliefern. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Ehrenmitglied Ludwig Beer aus Wampenhof hat für die Pfarrkirche in Waldthurn eine 60 Zentimeter große Kerze aus Bienenwachs gestiftet. Weiß schmiedete dafür einen Kerzenständer. "Wir werden die geweihte Bienenkerze bei Trauerfeiern von verstorbenen Imkern und am 7. Dezember, dem Tag des heiligen Ambrosius, Schutzpatron der Imker, in der Pfarrkirche entzünden", erklärte Beer.

Kontroverse Diskussion


Sehr kontrovers diskutierten die Imker die Ausdünnung der Windschutzhecken bei Lennesrieth. Mancher Bienenzüchter konnte sich mit der Ausholzung der großen Bäume und dem möglichen Verlust von Nahrung für ihre "summenden kleinen Freunde" nicht abfinden.
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