Konzert des Chors „Ton-Art“ und der Gruppe „Triangel“ begeistert Zuhörer
„Hallelujah“ im Adventspalast

Der Chor "Ton-Art" bot im Lobkowitzschloss ein imposantes Adventserlebnis auf höchstem Niveau. Bild: fvo
Vermischtes
Waldthurn
15.12.2015
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Der gemischte Chor "Ton-Art" und die Gruppe "Triangel" hatten zu einem Konzert im alten Lobkowitzschloss eingeladen. Mit der Ankündigung "Musik & Genuss im Advent" hatten sie nicht zu viel versprochen.

Die knapp 30 Protagonisten boten den 130 Zuhörern im Pfarrsaal am Sonntag ein abwechslungsreiches Programm mit adventlichen Liedern und Texten. Unter Leitung von Stephan Striegl sowie Sarah und Marietta Kellner bot der homogene Klangkörper eine klasse Vorstellung.

Beschauliche Stunde


Steffi Daubenmerkl, Andrea Götz und Doris Völkl ergänzten ihr Engagement bei "Ton-Art" mit vier separaten Titeln als Trio "Triangel". Der Gesang- und Orchesterverein mit Vorsitzendem Bernhard Unger hatte zuvor das Lobkowitzschloss in einen stimmungsvollen Adventspalast verwandelt. Mit "Freude der Welt" nahm der Chor die Zuhörer mit in eine nachdenkliche und beschauliche Stunde. "Freut euch am Gaudetesonntag an den Liedern, Geschichten und Texten": So stimmte der Chor beim "Advent is a Leuchtn" in die kommenden 60 Minuten ein. Die Besucher ließen sich in die Vorfreude auf Weihnachten teilweise mit geschlossenen Augen mitnehmen.

Beim "Im Dunkeln naht die Weihnacht" von Lorenz Maierhofer erinnerte sich mancher gerne an seine Kindheit. Das Trio "Triangel" brachte dann mit dem "Maria durch ein Dornwald ging" das einzige A-cappella-Lied des Nachmittags zu Gehör. "Weihnacht ist bald", stellten die drei Sängerinnen anschließend mit Bernhard Schmidhuber am Akkordeon beeindruckend fest. Nachdenklich stimmte Theresa Völkl beim Gedicht "Ein Wunsch".

Marietta Kellner und Bernhard Schmidhuber begleiteten mit dem E-Piano und Christoph Pausch an der Geige Sarah Kellner bei deren klangvollen Solo. Die fein aufeinander abgestimmten Stimmen von "Triangel" warteten mit einer eigenen Textversion des Welthits von Leonhard Cohen "Hallelujah" auf. Daubenmerkl, Carolin Eckl sowie Manuela Riffel rüttelten die Gäste dann mit einer lustigen Weihnachtsgeschenk-Geschichte auf. Danach klangen ganz andere Töne durch den Raum: Das afrikanische Stück "Hambani Kahle" mit Unterstützung verschiedener Percussion-Instrumente erinnerte so manchen anwesenden Asylbewerber an seine Heimat. Das Zulu-Lied offenbarte die enorme Bandbreite des Chors.

Großer Beifall


Nach dem Dank n von Unger entließ der Chor unter großem Beifall die begeisterten Besucher mit dem Welsch-Folk-Song "Deck the Hall" mit deutschem Text in die Kaffeestube.
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