"Lanzfreunde Sachsen" machen Halt in Woppenrieth
Mit Traktoren auf den Gletscher

Die "Lanzfreunde Sachsen" legten in Woppenrieth eine Pause ein. Die Hausherrinnen Monika Gollwitzer (Dritte von rechts) und Gabi Ertl (links) begrüßten die Gäste. Bild: fvo
Vermischtes
Waldthurn
18.08.2016
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Die "Lanzfreunde Sachsen" sind auf großer Reise. Ihr Ziel ist der Hintertuxer Gletscher. Bei einem Halt in Woppenrieth haben Monika Gollwitzer und Gabi Ertl sie empfangen.

Woppenrieth. Die Gruppe ist zum Oldtimer-Traktor-Treffen zum Hintertuxer Gletscher unterwegs. Eigentlich keine Besonderheit, wenn die einfache Strecke von Leipzig zum Hintertuxer Gletscher nicht etwa 850 Kilometer lang wäre und die vier Ehepaare nicht mit drei Traktoren und einem alten Lastwagen samt Wohnanhänger auf Achse wären. Die "Lanzfreunde Sachsen", wie sie sich nennen, starteten an Mariä Himmelfahrt zu ihrer großen Reise.

Ungewöhnliche Gespanne


Sie fuhren über Oberwiesenthal nach Woppenrieth, wo sie vor dem Oldtimermuseum ihr Lager aufschlugen. Die Hausherrinnen Gollwitzer und Ertl empfingen die vier Paare mit den vier ungewöhnlichen Gespannen. "Unser Nachbar Peter Ilchmann in Leipzig-Engelsdorf, der früher Verwalter in Waldau war, hat den Kontakt hier nach Woppenrieth hergestellt. Wir sind sehr dankbar, dass wir hier in aller Ruhe am Oldtimermuseum parken und nächtigen können", sagte Reiseleiter Heinz Petzold.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Weltenburg, wo sie zwei Tage am Kloster bleiben. Über Langenpfunzen bei Rosenheim werden die "Lanzfreunde" laut Petzold, nach einer Woche Fahrt in Hintertux im österreichischen Tirol ankommen. "Die Zugfahrzeuge benötigen pro 100 Kilometer zirka 30 bis 40 Liter Diesel und etwas Schmieröl", erklärte der Oldtimerspezialist.

150 Auserwählte


Bei den Lanz-Bulldogs handelt es sich um jeweils 45 PS starke Zugmaschinen aus den Jahren 1938 und 1943. Der dritte Traktor ist ein Famulus mit 60 PS aus dem Jahr 1964. Der Lastwagen ist um einen 90 PS starke Zugmaschine aus dem Jahr 1961. "Da wir zu den 150 Auserwählten zählen, die mit den Fahrzeugen zum Gletscher hinauffahren, haben wir zusätzliche Bremsscheiben eingebaut", erzählte der Leipziger Oldtimerchef stolz.

Nach drei Wochen will die eigenwillige Reisegruppe, nach dem Oldtimertreffen und einem Kurzurlaub, wieder nach 1700 Kilometern Strecke in ihrer Heimatstadt Leipzig ankommen.

Wir sind sehr dankbar, dass wir hier in aller Ruhe am Oldtimermuseum parken und nächtigen können.Reiseleiter Heinz Petzold
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