Lennesriether stellen neuen Kannesbaum auf
Traditionelles Symbol

Pfarrer Marek Baron segnete den neuen Kannesbaum in Lennesrieth, den Thomas Riedl anschließend mit dem Kran aufstellte. Bild: fvo
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Waldthurn
29.06.2016
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Lennesrieth. Der "Alte" stand sechs Jahre, jetzt musste eine "Neuer" her. Gemeint ist nicht die Wahl von Werner Ertl zum neuen Ortssprecher, sondern der Kannesbaum, den die Lennesriether am Samstag aufstellten.

Fast 100 Jahre alt


Pfarrer Marek Baron segnete, assistiert von Mesnerin Sieglinde Ertl und ihrer vierjährigen Enkelin Emma, den Baum, ein altes oberpfälzisches Symbol. "Der neue Baum ist ein Gemeinschaftswerk des Dorfs, gespendet von der Gemeinde aus dem Gemeindewald", erklärte Werner Ertl. Das Umlegen und die Bearbeitung des Baums, Schälen, Einpassung in die Halterung und Bemalung besorgten Bernhard Lindner, Georg Bocka und Martin Ertl. "Es handelt sich um einen fast 100-jährigen Baum mit 95 Ringen am Stamm, 20 Ringen am Aufsetzpunkt der schmiedeeisernen Krone."

Die Erneuerung der Krone mit einer Pulverbeschichtung hatte Markus Lang organisiert, dessen Vater vor Jahrzehnten die Krone geschmiedet hatte. Die Tafeln ließ Bernhard Bodensteiner bei der Firma Regler Siebdruck in Altenstadt/WN anfertigen. Thomas Riedl von der Zimmerei Riedl stellte mit seinem Hebekran den Kannesbaum auf.

Guter Zusammenhalt


Bürgermeister Josef Beimler freute sich über den Zusammenhalt der Bewohner des Dorfs. "Der Kannesbaum ist eine alte Tradition, die unbedingt aufrechterhalten werden sollte."
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