Nahwärmenetz in Waldthurn
Neue Heizung läuft

Baudirektor Thomas Gollwitzer drehte den Hahn im Beisein von Heizungsbauer Heiko Daubenmerkl, Bürgermeister Josef Beimler und dessen Stellvertreter Hans-Peter Reil und Roman Bauer (von links) und vielen Ehrengästen auf. Bild: fla
Vermischtes
Waldthurn
17.06.2016
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Das Nahwärmenetz in Waldthurn ist in Betrieb. Bürgermeister Josef Beimler freute sich, dass Baudirektor Thomas Gollwitzer, Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE), gekommen war, "um den Hahn aufzudrehen".

Daran angeschlossen sind Kinderbildungszentrum, Schützenhaus, Bauhof und Feuerwehrhaus. Beimlers besonderer Gruß galt allen, die an der Umsetzung dieser Maßnahme beteiligt waren: den Ortsplanern Rudi Meißner und Anne Wendl, Georg Braunreuther (ALE), Markträten, der Gemeindeverwaltung und den Mitgliedern der Teilnehmergemeinschaft Waldthurn 3, Heiko Daubenmerkl (Heizungsbau Daubenmerkl), Edmund Holfelder (Firma Holfelder), Bauhofleiter Max Müller mit seinem Team und Bernhard Lindner, der unbürokratisch die Heizungsleitungs-Planung übernommen hatte. An der kleinen Feier nahmen auch Rektorin Tanja Willax-Nickl, Kita-Leiterin Sonja Kick, Siegfried Stöcker (Schützenverein) und Michael Bäumler (Feuerwehr) teil. Lothar Schön ist als Hausmeister für die neue Anlage verantwortlich.

Zunächst ließ das Gemeindeoberhaupt die vergangenen Jahre Revue passieren: "2010/2011 wurde die Schule energetisch saniert. Bereits damals war es selbstverständlich, das eine neue Heizung, die mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird, eingebaut wird." Zum Gesamtkonzept gehörte auch, dass die Heizanlage so großzügig angelegt wird, dass nicht nur Schule und Kindertagesstätte, sondern alle in der Nähe gelegenen kommunalen Liegenschaften versorgt werden können. Die Heizkosten konnten dadurch drastisch gesenkt werden.

Baudirektor Gollwitzer freute sich über die Einladung zu der Veranstaltung: "Ich komme jedes Mal gerne nach Waldthurn, denn der Markt ist eine besondere Gemeinde. Sie schwimmt mit außergewöhnlichen Aktivitäten gegen den Strom - und das mit großem Erfolg." Er verwies außerdem kurz auf den Heimatbericht, den Markus Söder diese Woche veröffentlicht hat, und auf einen Zeitungsartikel, in dem der Rektor eines renommierten Instituts zitiert wird.

Trend zur Verstädterung


Dieser stellte infrage, ob man den Trend zur Verstädterung aufhalten soll. "Man sollte diesen Herrn nach Waldthurn einladen", betonte Gollwitzer. "Er würde feststellen, dass es sich lohnt in den ländlichen Raum zu investieren." Das Duo "Haaf-Kare und Andreas Augustin" begleitete den Festakt.

Ich komme jedes Mal gerne nach Waldthurn, denn der Markt ist eine besondere Gemeinde. Sie schwimmt mit außergewöhnlichen Aktivitäten gegen den Strom - und das mit großem Erfolg.Baudirektor Thomas Gollwitzer
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