Neues gestaltetes Umfeld der Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule und des Kindertagesstätte St. ...
Kurze Beine, kurze Wege

Pfarrer Marek Baron segnete am Freitagvormittag das neue Umfeld der Schule und der Kindertagesstätte in Waldthurn. Bild: bey
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Waldthurn
18.11.2016
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Das neugestaltete Umfeld der Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule und der Kindertagesstätte St. Josef bringt nicht nur für die Mädchen und Buben Vorteile. Das machen die Redner bei der Segnung durch Pfarrer Mark Baron deutlich.

Bürgermeister Josef Beimler nannte in seiner Ansprache die Bildung "eine der wichtigsten Pflichtaufgaben einer Gemeinde". Der Markt habe mit dem neuen Bildungszentrum in die Zukunft investiert. Unter dem Motto "Kurze Beine, kurze Wege" seien Grundschule und Kindertagesstätte neu geschaffen worden.

Baudirektor Georg Braunreuther vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) erinnerte an den Start der Dorferneuerung, mit der Zielsetzung, dem demografischen Wandel aktiv zu gestalten und junge Familien im Ort zu halten. Im neuen Schulumfeld seien auch ansprechende Parkplätze in ausreichender Zahl geschaffen und mit Kunstwerken verschönt worden. Vor allem gebe es jetzt eine gesicherte Fußwegverbindung in Richtung Ortszentrum. Als Besonderheit hat Waldthurn Straßen asphaltiert und die Straßenbeleuchtung optimiert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 450 000 Euro, die das ALE mit 60 Prozent förderte.

Kindgerechter Campus


Rektorin Tanja Willax-Nickl sprach von einem "ästhetisch ansprechenden, kindgerechten und zweckmäßigen Bildungscampus, der seinesgleichen sucht". Die Schule mit dem "Klassenzimmer im Grünen" unterstreiche das eigene Profil. Die Planer hätten verstanden, das Augenmerk auf ein Lernumfeld zu legen, das den Ansprüchen der Buben und Mädchen gerecht werde.

Das rückgebaute Schulhaus und das neue Umfeld seien der Grundstein für die Zukunft in Waldthurn. "Das Angebot an Bildung und die Vermittlung der Werte entscheide über das Aussehen der Gesellschaft von morgen."

Sonja Kick, Leiterin der Kindertagesstätte, band in ihre Ansprache die Kinder der Einrichtung mit ein. Alles, was die Kleinen auf einem Bild zeigten, hoben sie mit dem Ausspruch "Dies ist super" nochmals hervor. Dazu gehörten ein sauberer Parkplatz, der sichere Gehweg, der Schatten der Bäume im Sommer oder die neuen Laternen.

Stellvertretender Landrat Albert Nickl lobte Waldthurn als "ganzheitlich vorausschauend". Schulamtsdirektorin Christine Söllner sah in dem neuen Umfeld ein Zeichen, dass der Markt Waldthurn als Sachaufwandsträger alles für das Wohlergehen von Schülern, Lehrern und Eltern tue. Kirchenpfleger Max Kick hob die Normalisierung der Parkplatzsituation hervor. Die Mädchen und Buben der Grundschule und der Kindertagesstätte hatten für die Feier in der Turnhalle eine Aufführung vorbereitet.
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