Pfarrversammlung
Wallfahrt steht nichts im Weg

Kirchenpfleger Max Kick (stehend) informierte in der Pfarrversammlung über die Sanierung der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg. Bild: fvo
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Waldthurn
23.01.2016
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Kirchenpfleger Max Kick machte in der Pfarrversammlung am Mittwoch Hoffnung, dass nach der Innenrenovierung der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung die Fahrenbergwallfahrt wie geplant am 1. Mai beginnt. "Trotz Verschiebungen liegen wir gut in der Zeit."

Pfarrer Marek Baron stellte aber klar, dass der neue Altar vorerst nicht zur Verfügung stehe. Kick erläuterte, dass für die Maßnahme voraussichtlich 1 195 000 Euro fällig werden. "Allein die unvorhergesehenen archäologischen Arbeiten kosteten 35 000 Euro."

Bis zum 31. Dezember haben die Verantwortlichen bereits 523 000 Euro gezahlt. Vom Landesamt für Denkmalschutz, von der Diözese, der weltlichen Gemeinde, von Landratsamt und Bezirk kamen 341 900 Euro Zuschüsse. Kurzfristig sei in Absprache mit dem Architekten entschieden worden, in der Sakristei einen neuen Fußboden einzubauen, was aber kein entscheidender finanzieller Faktor sei.

Spendenkonto


2015 seien für die Fahrenbergkirche knapp 48 435 Euro an Spenden eingegangen. Die Katholische Kirchenstiftung Waldthurn hat unter dem Stichwort "Renovierung Fahrenberg" dafür das Konto 100 081 256 der Raiffeisenbank, BLZ 75 363 189, eingerichtet. Die Restauratoren nutzten die Buchbergerhalle als Lagerfläche und Arbeitsplatz zur Sanierung der Kirchenbänke, da dort die gleichen klimatischen Bedingungen wie in der Wallfahrtskirche herrschten.

Weiter referierte der Waldthurner Kirchenpfleger über die Pfarrheimkosten in Höhe von rund 10 841 Euro, wobei die weltliche Gemeinde 50 Prozent übernimmt. Der Waldthurner Friedhof hatte ein Ausgabevolumen von 605 Euro, dem gegenüber stehen etwa 13 416 Euro Einnahmen. Die Personalkosten betrugen zirka 49 467 Euro.

Der Lennesriether Kirchenpfleger Georg Wittmann wies darauf hin, dass der Marienaltar in der Filialkirche vom Holzwurm befallen war. Gegenmaßnahmen seien erfolgreich gewesen. Ein durch einen Verkehrsunfall entstandenes Loch in der Friedhofsmauer wurde repariert. Beim Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" des Landkreises Neustadt belegte der Lennesriether Friedhof den dritten Platz.

Pfarrer Baron sagte, dass die Wallfahrtseröffnung am 1. Mai auf dem Fahrenberg nicht identisch mit der Weihe des neuen Volksaltars sei. Der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer werde im Festgottesdienst bei der Männerwallfahrt am Sonntag, 11. September, um 10 Uhr den Altar konsekrieren. Die Wallfahrtskirche werde eröffnet, Messen müssten am Hauptaltar zelebriert werden.

Der Geistliche erklärte, dass im vergangenen Jahr von 1862 Katholiken durchschnittlich 366 die Gottesdienste besuchten (19,7 Prozent). Es gab 14 Taufen und 36 Todesfälle. 5 Kirchenaustritte und 3 Trauungen waren zu verzeichnen. 16 Kinder empfingen die Kommunion. Heuer sind es 10 junge Christen, die zum Tisch des Herrn gehen.

Firmung am 20. Juli


Am Mittwoch, 20. Juli, spendet Weihbischof Dr. Josef Graf für 30 Mädchen und Buben das Sakrament der Firmung. Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann kommentierte die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate in der Pfarrei, Franz Völkl steuerte die Bilder bei.
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