Sommerfest der Grundschule mit Musik und Show
Kinderlieder-Comedy kommt an

Rodscha aus Kambodscha (links auf Bühne) und Tom Palme begeisterten die Schüler. Bild: fvo
Vermischtes
Waldthurn
18.07.2016
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Dank der Unterstützung des engagierten Elternbeirats ging es beim Sommerfest der Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule am Freitag so richtig ab. Pünktlich um 11.45 Uhr nahmen Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme die Bühne in der Turnhalle in Beschlag und augenblicklich wurde es trotz kühler Außentemperaturen allen Beteiligten warm.

Einige der jungen Fans hatten zuvor in Schul-Workshops die beiden Künstler näher kennengelernt. "Man muss nicht unbedingt eine große Schule sein, um diese Hochkaräter nach Waldthurn zu holen" , erklärte Rektorin Tanja Willax-Nickl. Neben den Mädchen und Buben waren auch die Vorschulkinder der Kindergärten aus Waldthurn und Letzau eingeladen Die Lieder waren richtige Mitmachlieder. Und das Fliegerlied kannten natürlich alle.

Spaß von Anfang an


Von der ersten Minute an schafften es Diplom-Pädagoge Roland Schneider und Tom Wagner mit seinen Rastazöpfen die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Mit ihrer Mischung aus Kinderlieder-Comedy und lustigen Bewegungsliedern animierten sie den Nachwuchs zum Mitmachen, Mitsingen und Mitlachen. Gekonnt boten sie einen Mix aus viel Gestik, Mimik und Aktionen.

Immer wieder holten sie eines der 65 Schulkinder mit auf die Bühne und machten es zum Teil ihrer Show. Auch so mancher Erwachsene konnte sich nicht sicher sein, in die Lieder eingebunden zu werden. Mit im Gepäck hatten Rodscha und Tom auch jede Menge bunter Perücken und lustiger Verkleidungen. Die gemeinsame Bewegung kombiniert mit der Musik förderte die Gruppendynamik. Es wurde getanzt, geklatscht, gehüpft, geschrien, gedreht und mitgesungen.

"Jeder macht jetzt mal die Augen zu und beim Öffnen schreit ihr erschrocken, so laut ihr könnt", forderte Rodscha Jung und Alt auf. Der Künstler spielte seine Gießkannentrompete, die ihm Lehrerin Sabine Rudloff halten musste. Julius Hornstein, Emily Seibold und Maximilian Wallmeyer tanzten "verkleidet" mit.

Drei "Affentänzer" zeigten beim Song "Affe in Afrika" ihre Dynamik und Beweglichkeit. "Ich gehe später mal nicht nach Afrika, sondern werde Landwirt in Schammesrieth", legte Vincent Fenzl schon beim Workshop am Vormittag ganz klar seine Zukunftspläne fest. Nach einer kurzen Pause mussten sich alle Besucher auf Weisung der beiden Musiker kurz lockern, den Kopf schütteln und gegenseitig den Nacken massieren.

Nasenflöte


Der barfüßig auftretende Palme stellte fest, dass die gespreizten beiden Finger das Friedenzeichen seien. Palme blies schließlich ein Liebeslied auf der Flöte nicht mit dem Mund, sondern mit dem rechten Nasenloch, was den Besuchern besonders gefiel. Die Flöte putzte er gekonnt mit einer seiner Rastalocken.

Schließlich stellte er seinen rechten Fuß als "Paul" und den linken als "Luise" vor, die beiden manchmal auch nach "Zeherkas" riechen. Beim "Füßelied" waren alle in der Halle außer Rand und Band. Ohne eine Zugabe und dem Lied, bei dem jeder seinem Nachbarn mal sagen konnte, wie super er ist, endete der erste Teil des Sommerfests. Ein wunderbares, unvergessliches Mitmachkonzert, so der Tenor der vielen Besucher.

Anschließend feierte die Schulgemeinde bei kulinarischer Umsorgung des Elternbeirats und Spielen im Außenbereich.
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