Stifskanonikus Monsignore Konrad Dobmeier feiert auf dem Fahrenberg Preisterjubiläum
Freude an Gott finden

Hauptzelebrant und Prediger war Stiftskanonikus Monsignore Konrad Dobmeier (Zweiter von rechts). Bild: fvo
Vermischtes
Waldthurn
06.07.2016
46
0

Die Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg besuchten am Patrozinium Mariä Heimsuchung - dem zweiten Fahrenbergfest - nicht nur viele Pilgergruppen und Gläubige. Ein Mann kam an den Ort zurück, an dem er vor genau 50 Jahren Primiz gefeiert hatte.

Fahrenberg. Stiftskanonikus Monsignore Konrad Dobmeier aus Regensburg zelebrierte das Fahrenbergfest und gleichzeitig seinen goldenen Priesterjubiläumsgottesdienst in der Wallfahrtskirche. Der gebürtige Waldthurner erlernte zunächst den Beruf des Maurers, erkrankte dann schwer und beschloss nach Wiedergenesung mit 21 Jahren, Priester zu werden. Nach dem Theologiestudium in Regensburg erfolgte 1966 die Priesterweihe im Hohen Dom zu Regensburg durch den damaligen Diözesanbischof Rudolf Graber.

Zusammen mit dem Waldthurner Pfarrer Marek Baron zelebrierte Dobmeier die Festmesse, die beiden Diakone Berthold Schwarzer sowie Janusz Szubartowicz feierten mit. "Wer glaubt ist nie allein" war das Papst Lied, mit dem die Gläubigen den Gottesdienst, den Georg Schmidbauer an der Orgel begleitete, eröffneten.

"Am Ende ist alles Gnade. Die großen Dinge können wir nur geschenkt bekommen und nicht selbst machen", meinte Dobmeier. Die Waldthurner Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann, eine Nichte des Jubelpriesters, sprach die Lesungen und Fürbitten.

"Es geht nicht darum, was er in 50 Jahren gegeben hat, sondern was der Herr in dieser Zeit wirken konnte", meinte Dobmeier in seiner Predigt. Gott habe andere Maßstäbe als wir und stelle diese immer wieder auf den Kopf. Auch Maria bekannte demütig, dass sie eine Magd des Herrn war und dabei war ihr persönlicher Lebensplan nicht entscheidend. Für das Leben grundlegend sei die Freude an Gott, die Dobmeier nach seinen Worten schon in frühester Kindheit durch Eltern und Großeltern erfuhr.

Die Mitfeier kirchlicher Feste prägte ihn damals und so bekam er auch eine besondere Beziehung zum Marienheiligtum auf dem Fahrenberg. "Beten wir immer wieder um Familien, in denen der Glaube dazu gehört, wie das Atmen. Aus solchen Familien erwachsen auch geistliche Berufe." Die Ernte ist groß, aber die Arbeiter am Weinberg fehlen. Es krankt zwar nicht weltweit an Priesterberufen, aber in Europa, Deutschland und in Bayern sei das Problem enorm.

Treffen mit Papstbruder


Dobmeier berichtete auch vom Treffen mit seinem Freund und Papstbruder Georg Ratzinger, der vergangene Woche sein 65-jähriges Priesterjubiläum feierte. Mit Maria habe man eine mächtige Fürsprecherin. Maria sei die Königin der Familie, der Priester, die Patrona Bavariae, die Mutter der weltumspannenden katholischen Kirche.

Am Ende ist alles Gnade. Die großen Dinge können wir nur geschenkt bekommen und nicht selbst machen.Stiftskanonikus Monsignore Konrad Dobmeier
Weitere Beiträge zu den Themen: Waldthurn (19)Wallfahrtskirche Fahrenberg (2)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.