Vereinsgemeinschaft in Waldthurn hat einiges vor
Volles Programm im Winterhalbjahr

Vermischtes
Waldthurn
21.10.2016
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Die Vereinsgemeinschaft hat in den kommenden Monaten ein straffes Programm. Es gilt das Heimatfest 2017 vorzubereiten. In der Sitzung bat nicht nur Bürgermeister Josef Beimler als Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft (VG) um Zusammenhalt.

Zunächst verlas Petra Reil von der Gemeindeverwaltung die bereits gemeldeten Termine für das Winterhalbjahr. Einige Überschneidungen konnten gleich an Ort und Stelle geklärt werden, bei anderen muss noch nachverhandelt werden. Bei der Fülle der Termine dürfte dies aber nicht ganz einfach werden.

"In diesem Jahr konnten wir im Juli ein unglaubliches Bürgerfest feiern. Alles hat gepasst", freute sich Beimler. Es wurde ein beträchtlicher Gewinn in Höhe von rund 8000 Euro erwirtschaftet. Beimler bedankte sich bei allen Vereinen, die zum Gelingen des Bürgerfestes beigetragen haben.

Natürlich hat es seit der letzten Sitzung auch Ausgaben gegeben. So wurden für Besteck, Sonnenschirme, Besteckboxen und Müllsackständer rund 3100 Euro ausgegeben. "Für die Grundschule haben wir Weichbodenmatten (700 Euro) finanziert und für das Ferienprogramm wurden 550 Euro benötigt", führte Beimler aus. Außerdem wurden zur Verabschiedung von Pfarrer Janusz 250 Euro ausgegeben.

Dank an Metzgerei


Zum Bürgerfest regte Herbert Striegl an, mehr Teller anzuschaffen. Beimler merkte hierzu an, dass man dafür ausreichend Zeit habe, da im kommenden Jahr ja keine solche Veranstaltung stattfinden wird. Ebenfalls das Bürgerfest betraf die Wortmeldung von Werner Pankotsch: "Jeder Verein, der Essen anbietet, ist mindestens einmal im Kühlhaus der Metzgerei Bergler. Es ist an der Zeit, dass wir der Familie dafür einmal Danke sagen." Konrad Seibert wünscht sich für den Spüldienst einen Durchlauferhitzer. Die Anschaffung wurde einstimmig befürwortet.

Weiter ging es mit dem Heimatfest 2017. Thomas Bergmann stellte das Programm noch einmal kurz vor. Jetzt gelte es nur noch, jeden Tag im Detail zu planen. Jürgen Götz bat hier um Mithilfe: "Das historische Markttreiben ist großflächig über den ganzen Marktplatz angedacht. Es klappt nur, wenn viele mitmachen." Es fehlen noch Vereine, die an diesem Tag Essen- und Getränkestände übernehmen. Götz: "Der Gewinn bleibt beim einzelnen Verein."

Martin Zellner erinnerte an das 150-jährige Jubiläum der Kolpingsfamilie im kommenden Jahr: "Wir würden gerne in der Vereinshalle feiern." Beimler sah darin kein Problem: "Das Jubiläum wird auf jeden Fall Vorrang beim Belegungsplan haben." Thomas Bergmann stellte fest, dass die VG über ein erfreuliches finanzielles Polster verfügt. "Das Geld soll aber nicht gehortet werden, sondern es sollen auch Anschaffungen getätigt werden", fordert Bergmann. Vereine sollten sich bei Bedarf deshalb jederzeit bei der VG melden.

Neues Zelt anschaffen


Das Thema "Zelt" kam auch dieses Mal wieder zur Sprache. Siegfried Stöcker erklärte, dass das diesjährige Ausschank-Zelt ausreichend war. Man hatte es von den Hüttenfreunden ausgeliehen. Einstimmig wurde beschlossen ein solches Zelt für etwa 300 Euro anzuschaffen. Der Bürgermeister schlug vor, dass ein Verein die Aufbewahrung übernimmt.

Abschließend meldete sich Bergmann noch einmal zu Wort. Er wollte Beimler an sein Versprechen erinnern, das dieser anlässlich der Anliegerversammlung zum Heimatfest gemacht hatte: "Denk dran, du hast versprochen, die Giebelseite der Vereinshalle zu dämmen." Außerdem sei für diese Arbeiten bereits vor einigen Jahren extra ein Fest zur Finanzierung gehalten worden.
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