Wald für Waben
Forst und Imker helfen sich am Fahrenberg

Regionalmanagerin Margit Frauenreuther, Imker Josef Kick und Revierförster Thomas Parton (von links) freuen sich über den neuen Standort der Bienenvölker auf dem Gipfel des Fahrenbergs. Bild: fjo
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Waldthurn
28.05.2016
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Fahrenberg. In den Wäldern rund um die Wallfahrtskirche gibt es noch seltene Alttannen, die in manchen Jahren von Läusen befallen werden. Die Bienen "melken" diese Läuse und gewinnen so einen besonderen Honig. Auf dem Gipfel des Fahrenbergs testet der Reinhardsriether Imker Josef Kick nun eine neue Zusammenarbeit von Landratsamt, Forstbehörde und Züchtern.

Der Forstbetrieb Flossenbürg stellt dafür schon seit Jahren Waldflächen bei Pleystein für die Bienenweide zur Verfügung. Nun kam der Oberfahrenberg hinzu. Von großem Vorteil sei vor allem, dass im Forstbetrieb Flossenbürg in der Regel keine Insektizide ausgebracht werden. Somit bleiben Bienen und Honig unbelastet.

Das Forstamt hilft dem Züchter sogar, indem es Baumarten wie Ahorn, Vogelbeere und vor allem die frühblühende Weide erhält und pflegt. "Die Waldwiesen hier werden bewusst erst im Spätsommer gemäht, um Wiesenblüher möglichst lang zu erhalten", erklärt Revierförster Thomas Parton.

Kick ist nicht nur dem Forst dankbar, sondern auch dem Landkreis. Der hat ihn erstmals zur Consumenta und zum Christkindlesmarkt nach Nürnberg mitgenommen, wo sein Honig bestens ankam. "Davon hätte ich früher nicht mal zu träumen gewagt." Möglich machte dies die Initiative "Original aus dem Oberpfälzer Wald", sagt Regionalmanagerin Margit Frauenreuther.
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