Wallfahrtseröffnung am Fahrenberg
Hochgefühle am Hochaltar

Zur Wallfahrtseröffnung in der Fahrenbergkirche drängten sich die Gläubigen in das Gotteshaus. Pfarrer Marek Baron zelebrierte die Messe am Hochaltar. Bild: fvo
Vermischtes
Waldthurn
03.05.2016
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Darauf hatten die Gläubigen lange warten müssen: Nach fast eineinhalb Jahren durften sie in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung wieder eine Messe feiern.

Fahrenberg. Der böhmische Wind blies kalt, aber nach dieser langen "fahrenberglosen Zeit" erwärmte die Wallfahrtseröffnung nach der Innenrenovierung die Herzen der vielen Gläubigen. Eine große Anzahl von ihnen war am Sonntag von Waldthurn auf den Fahrenberg gepilgert. Pfarrer Marek Baron zelebrierte die Messe. "Am 8. Dezember 2014 wurde hier das letzte Mal Eucharistie gefeiert", stellte der Geistliche fest. Viele Christen waren schon am frühen Morgen aufgebrochen und kamen aus umliegenden Orten zum Abmarsch an der Pfarrkirche in Waldthurn. Betend und singend gingen sie mit Pfarrer Baron und Diakon Janusz Szubartowicz auf den Heiligen Berg der Oberpfalz.

Noch nicht ganz fertig


Baron wies darauf hin, dass die Renovierung noch nicht ganz abgeschlossen sei und Bischof Rudolf Voderholzer den neuen Volksaltar mit Ambo erst am 11. September bei der Männerwallfahrt konsekrieren werde. Bis dahin zelebriert der Seelsorger die Gottesdienste am Hochaltar, der neue Volksaltar und Ambo bleiben verdeckt. So erhielten die Ministranten kurz vor Beginn der Messfeier durch Diakon Szubartowicz eine Kurzeinweisung, um sich an die besonderen Abläufe am Hochaltar zu gewöhnen.

Schon nach kurzer Zeit stellte sich für die Pilger das gewohnte "Fahrenberggefühl" ein. Wie so oft in den vergangenen Jahrzehnten hatte sich ein kleines Rotschwänzchen im Gotteshaus verirrt, dass das Geschehen in der Kirche seelenruhig verfolgte.

"Vertrauen wir uns jetzt wieder besonders der Gottesmutter an", erklärte Baron. Der Geistliche rief dazu auf, sich hinsichtlich der Marienverehrung neu zu motivieren und diese zu verinnerlichen. "Die Menschen brauchen in unserer Zeit Hilfe und Kraft der Mitmenschen, aber auch den Beistand Gottes durch den Heiligen Geist. Gerade wenn uns die Luft im Leben und im Glauben ausgeht, benötigen wir die Kraft von oben."

Erwärmendes Ereignis


Der Chor "Ton-Art" unter Leitung von Stephan Striegl und Sarah Kellner begleitete die Messe. Die Sänger machten den Gottesdienst mit Dr. Marietta Kellner und Bernhard Schmidhuber an der Orgel sowie dem Lennesriether Christoph Pausch und Simone Puff aus Obertresenfeld (Geigen) zu einem erwärmenden Ereignis.
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