ATU auf Weg zu schwarzen Zahlen

Nach einem radikalen Personalabbau und der Schließung von 20 Filialen sieht sich die angeschlagene Werkstattkette ATU auf dem Weg der Besserung. Das berichtet die "Automobilwoche" in ihrer aktuellen Ausgabe.

"Wir sind beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen deutlich positiv und über Plan. Und ab 2015/2016 streben wir die Rückkehr in die schwarzen Zahlen an", sagte ATU-Chef Norbert Scheuch der Branchen- und Wirtschaftszeitung. Er fügte hinzu, die Produktivität sei deutlich gesteigert worden: "Wir haben 2014 etwa 1700 Mitarbeiter abgebaut und sind jetzt bei rund 10 000 Beschäftigten. Die verbliebenen Mitarbeiter machen den gleichen Umsatz."

Der Umbau des Unternehmens sei noch nicht abgeschlossen, ATU habe dafür einen "zweistelligen Millionenbetrag" investiert. Scheuch unterstrich: "Im Wesentlichen besinnen wir uns auf unsere Kernkompetenz: das Reparieren von Autos sowie das Reifengeschäft."

Drei Mädchen mit Pistole bedroht

Regensburg.(nt/az) Ein Unbekannter hat am Freitagnachmittag in Regensburg drei Mädchen mit einer Pistole bedroht. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hielten sich die Jugendlichen im Vorraum eines Anwesens auf, der öffentlich zugänglich war, als ein etwa 35 Jahre alter Mann den Raum betrat. Er bedrohte die Mädchen mit vorgehaltener Waffe und forderte Geld. Nachdem seine Opfer jedoch angaben, kein Geld dabei zu haben, flüchtete der Mann, vermutlich auf einem Fahrrad.

Sorge um Bräuche an Weihnachten

Marktredwitz.(epd) Der ursprüngliche Sinn vieler Weihnachtsbräuche droht nach Beobachtung von Oberfrankens evangelischer Regionalbischöfin Dorothea Greiner (Bayreuth) verloren zu gehen. "Auch Feste wie Weihnachten können ausbrennen, kalt und leer werden", sagte Greiner am Samstagabend in Marktredwitz (Kreis Wunsiedel).

Das Bewusstsein für weihnachtliche Bräuche sollte in Familien wieder stärker werden, wünschte sich die Regionalbischöfin: "Eigentlich sollten im Advent in unseren Häusern noch keine Weihnachtsbäume stehen, sondern erst ab Heiligabend." Bis dahin gebe es die Adventskränze, an denen an jedem Adventssonntag je eine Kerze mehr entzündet werde, "bis dann an Heiligabend die Lichterfülle am Baum darauf hinweist, dass wir nun Christi Geburt feiern", sagte Greiner. In Marktredwitz eröffnete die Regionalbischöfin eine Lichtinstallation an der "Großen Krippe" im Stadtpark. Das 80 Meter lange Kunstwerk besteht aus 2014 Holzlatten, von denen jede ein Jahr seit Christi Geburt symbolisiert.
Weitere Beiträge zu den Themen: Themen des Tages (14863)12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.