Bürgermeisterinnen gehen voran

Jetzt geht es darum, dass die Bürger mehr und mehr mit dem Angebot vertraut werden.

Das Schlagloch auf der Straße per Facebook an den Bauhof melden. Die Mülltonne per App bestellen. Den Reisepass mit einem Klick vom Sofa ordern. So weit ist es noch nicht. Die Kommunen in der Oberpfalz arbeiten daran. Unser Check im Internet.

(cdv/jak) Zwei Bürgermeisterinnen in der Oberpfalz sind die Lieblinge der Online-Redaktion unseres Portals Oberpfalznetz.de. Beim großen Check der Internet-Auftritte von Kommunen der Region stechen die Städte Waldershof und Maxhütte-Haidhof besonders lobenswert hervor.

Etwa auch beim Engagement: Friederike Sonnemann als Bürgermeisterin in Waldershof (Kreis Tirschenreuth) und Susanne Plank als Bürgermeisterin in Maxhütte-Haidhof (Kreis Schwandorf) hatten die Präsenz der Kommune zur Chefinnen-sache erklärt. Was die Redaktion wissen wollte: Die Digitalisierung stellt Städte, Gemeinden und Landkreise vor große Herausforderungen - wie stellen sie sich diesen? Fazit: Es gibt Licht und Schatten.

Gleichzeitig erkennen einige Kommunen schon, dass sie sich online verbessern müssen. Kein leichtes Unterfangen in einer Behörde, wie gern zugestanden wird. Geschaut wurde nach der Anmutung der Website, ob Mitarbeiter per E-Mail zu erreichen sind, ob Formulare zum Herunterladen angeboten werden, ob Bürger aufgerufen werden, Ideen und Anregungen einzubringen. Gecheckt wurde auch, ob die Kommunen oder ihre Vertreter in den sozialen Netzwerken aktiv sind, gleichsam auch, ob die Seiten auf mobilen Endgeräten optimal abrufbar sind.

"Unabdingbar"

"Jetzt geht es darum, dass die Bürger mehr und mehr mit dem Angebot vertraut werden", sagt Friederike Sonnemann, Bürgermeisterin der Stadt Waldershof. Susanne Plank, Erste Bürgermeisterin von Maxhütte-Haidhof lässt durch Pressesprecherin Anita Alt diktieren, "dass moderne Medien und eine gute Präsenz im Internet für eine bürgerfreundliche Kommune in unserer Zeit unabdingbar sind". Klingt sehr nach Public Relations, aber wer die Website der Stadt ansieht und nutzt, nimmt der Bürgermeisterin diese Einstellung ab.

"In die Jahre gekommen"

"Die Website ist etwas in die Jahre gekommen", lautet der Kommentar von Susanne Schwab, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Amberg. Man hoffe, den Auftritt der Stadt in absehbarer Zeit erneuern zu können. Der Auftritt des Landkreises Tirschenreuth hat in der Bewertung nicht gut abgeschnitten. Sehr unübersichtlich, viele Untermenüs, externe Verlinkungen und ein uneinheitliches Layout erschweren die Navigation auf den Seiten. Walter Brucker, Pressesprecher des Landkreises, weiß das. "Wir müssen uns neu aufstellen", sagt er. Insgesamt neun Kommunen hat die Online-Redaktion genauer unter die Lupe genommen. Den ausführlichen Beitrag darüber gibt's im Oberpfalznetz.

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Die ausführliche Geschichte als Online-Story:

http://www.oberpfalznetz.de/digitale-kommunen
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