Zoll: Schließung in Weiden und Waidhaus kein Thema
Starkes Signal

Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, überbrachte die frohe Botschaft, dass die Zollämter in Weiden und Waidhaus erhalten bleiben. Bild: Hartl
Die Zollämter in Weiden und Waidhaus bleiben trotz anderslautender Befürchtungen erhalten. "Das ist ein guter Tag für die Region und ein starkes Zeichen für die Zoll-Standorte Weiden und Waidhaus." Dieses Credo war allen Beteiligten der Informationsfahrt durch die Oberpfälzer Zoll-Landschaft gemein: Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium von Wolfgang Schäuble, stattete den Zollämtern mit den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, Reiner Meier (beide CSU) und Uli Grötsch (SPD) einen Besuch ab.

Dabei informierten sie die Mitarbeiter vor Ort über das Ergebnis der bundesweiten Evaluierung der Zollämter. Im Januar hatte deswegen eine Einschätzung des Hauptzollamtes Regensburg für Aufsehen gesorgt. Darin war von einer Schließung der beiden Standorte die Rede. "Die Zollämter Weiden und Waidhaus bleiben mit all ihren Arbeitsplätzen erhalten - allerdings sollen die beiden Standorte zusammengeführt werden", sagte Gatzer. Für die Mitarbeiter ändere sich rein gar nichts. Nur stünden sie künftig unter einer gemeinsamen Führung. "Davon versprechen wir uns eine noch größere Effizienz sowie eine gemeinsames Personal-Management."

Auch die ursprünglich geplante "mobile Abfertigung" sei vom Tisch. Dabei wären die Zollbeamten direkt zu den Betrieben gekommen. "An den Abläufen ändert sich nichts", bekräftigte Gatzer. Die Sorgen der Speditionen seien in vielen Gesprächen thematisiert worden und konnten letztendlich ausgeräumt werden. Eine kleine Hürde gibt es laut Gatzer aber doch: "Das ist bisher nur ein Vorschlag, den wir Finanzminister Wolfgang Schäuble unterbreiten werden. Aber ich bin mir sicher, dass er diesen genauso billigen wird."
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