Deutsche Exlibris-Gesellschaft tagt in Max-Reger-Halle
250 Sammler aus aller Herren Länder

Das sind zwei der insgesamt 250 Sammler, die an diesem Wochenende in der Max-Reger-Halle ihre Kunstwerke tauschen. Bild: Otto

Seit Donnerstag läuft in der Weidener Max-Reger-Halle die Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e.V. (DEG). Exlibris: Das sind kleine Kunstwerke, die, versehen mit dem Namen und eingeklebt, den Besitzer eines Buches kennzeichnen. Heute haben sich die kleinen grafischen, gedruckten Werke zu einer eigenen Kunstform entwickelt, der sich eine Vielzahl an Sammlern widmet - und das international.

Etwa 250 Liebhaber, Kenner und Künstler aus ganz Europa, aber auch aus China, Japan und den USA treffen sich noch bis Sonntag, 1. Mai, um Vorträge und Podiumsdiskussionen zu hören, vier Ausstellungen zu besuchen, zu Netzwerken und vor allem, um zu tauschen.

In einer Podiumsdiskussion erörterten Petra Vorsatz, Sabine Guhl, Moderator Klaus Rödel, Heinz Decker und Dr. Bernt Felgenhauer das Thema "Das Exlibris zwischen Tradition und Moderne: Bucheignerzeichen oder Eignergrafik?".

Festabend am Samstag


Nach der Ausstellungseröffnung am Freitag steht am Samstag der Festabend im Gustl-Lang-Saal an. Dr. Henry Tauber kommentiert eine Diashow zum Thema "Kleine Geschichte der Deutschen Exlibris-Gesellschaft". Weitere Programmpunkte sind die Preisvergabe an die Sieger des DEG-Künstler- und Eigner-Wettbewerbs, eine Spendenübergabe und eine Tombola.

Die Tagung würdigt ein Jubiläum ganz besonderer Art. Denn in diesem Jahr feiert der Verein sein 125-jähriges Bestehen. Organisiert wird der Event von Birgit Göbel-Stiegler, der Ehefrau von Ludwig Stiegler, die bis vor zwei Jahren noch im Vorstand der Gesellschaft saß.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.