Erstmals Kinogottesdienst in Dionysiuskirche Neunkirchen
Film ab im Kirchenschiff

Kaplan Gerhard Pöpperl beim Jugendgottesdienst auf dem Amberger Mariahilfberg. Auch hier bot der Präfekt des Regensburger Priesterseminars den Gläubigen beim "Riesen-Stage-Dive" samt Rucksack großes Kino. Nun hebt sich der Vorhang für ihn in der katholischen Dionysiuskirche in Neunkirchen - als Prediger beim Kino-Gottesdienst. Bild: Huber

Ehebruch im Evangelium. Und Ehebruch im Hollywood-Blockbuster. Wie das zusammengeht, zeigt der etwas andere Gottesdienst zur besten Hauptsendezeit am Samstag, 12. März, um 20.15 Uhr. Dann beginnt der sogenannte Kino-Gottesdienst in der katholischen Dionysiuskirche Neunkirchen - eine Premiere samt Stargast.

Bei einem Kino-Gottesdienst wird das Evangelium anhand von Filmausschnitten erklärt. Und er ist vor allem auch für diejenigen ein interessantes Angebot, die der Kirche schon länger nicht mehr oder noch nie einen Besuch abgestattet haben. Denn das Kirchenschiff wird im Halbdunkel liegen, wie es sich für ein ansprechendes Kino-Flair gehört. Die Besucher können einfach nur Beobachter sein. Wer reinschaut, fällt nicht auf.

Am Drehbuch für den Kino-Gottesdienst schreibt bereits seit November das Organisationsteam von St. Dionysius Neunkirchen. Es hat diverse Gastrollen eingebaut - etwa für die eigens für die Messe zusammengestellte Band sowie für die Theatergruppe der katholischen Gemeinde. Die einen sorgen für peppige geistige Lieder, die anderen für die etwas andere Interpretation der Heiligen Schrift. Stargast ist der Präfekt des Regensburger Priesterseminars, Gerhard Pöpperl. Der Mann bringt neben der Predigt viel Erfahrung mit: Es ist bereits sein 16. Kino-Gottesdienst. Als Konzelebranten wirken Hausherr Pfarrer Armin J. Spießl sowie Frater Johannes.

Der Titel des Kino-Gottesdienstes lehnt sich ans Evangelium an. Hier heißt es zum Thema Ehebruch, wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Zugleich spielt der Titel aber auch auf einen Hollywood-Streifen um einen Zauberlehrling mit Blitz auf der Stirn an - und lautet: "Von Steinen und Weisen".

Eine spezielle Altersfreigabe für die Veranstaltung gibt es nicht. Klar, besonders Jugendliche sollen sich angesprochen fühlen. Eingeladen sind aber alle Interessierten, betont das Organisationsteam.
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