Gesteigerte Attraktivität – Gemeinden für Unterstützung gedankt
Simultankirchenradweg nimmt weitere Fahrt auf

Weiter auf Touren bringen die Verantwortlichen des Fördervereins Simultankirchen ihren Radweg. Dies sind (von links) Pfarrer Thomas Schertel, Schriftführerin Käthe Pühl, Vorsitzender Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler, Kassier Christian Seidl, Pfarrer Konrad Schornbaum, 2. Vorsitzender Pfarrer Roland Klein und Dr. Markus Lommer als Vertreter der Diözese Regensburg. Bild: Dobmeier

Verbindung schaffen zwischen Menschen, Orten und Kirchen ist das Ziel des Simultankirchenradweges mit etwa 400 Kilometer Länge, zehn Routen und 49 Kirchen. Er erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wird zum touristischen Anziehungspunkt.

Rothenstadt. Mit weiteren Kampagnen will der Förderverein Simultankirchen Oberpfalz auf seinen Radweg aufmerksam machen und plant neue Marketingkonzepte.

Einen großen Dank für die solidarische Unterstützung richtete Vorsitzender Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler an die 25 Bürgermeister der Anrainergemeinden, die je nach ihren Gemeindesäckel zwei Jahre lang insgesamt pro Jahr 6350 Euro zur Finanzierung einer Projektstelle beisteuern. Diese Stelle sei bereits besetzt und leiste gute Arbeit. So erfuhr die Homepage eine grundlegende Überarbeitung. Sie zeigt inzwischen die am Radweg liegenden Gaststätten, Übernachtungsmöglichkeiten und Unterkünfte, Schwimmbäder und Campingplätze. Auf jeder der 10 Routen fand 2016 eine öffentliche Veranstaltung statt. Die Ausbildung von Kirchenführern steht vor dem Abschluss. Schatzmeister Christian Seidl verzeichnete 66 Mitglieder, davon 40 Organisationen und 26 Privatpersonen. Die ersten 20 000 Flyer sind bereits verteilt worden und neue werden gedruckt.

Mit einer Sponsorenmappe wird die Gewinnung von Firmen und neuen Förderern betrieben, um den Erhalt der Kunstschätze in den Simultankirchen zu sichern, das Radwegenetz beschildern zu können und Bänke aufzustellen.

Nachdem die Pfarrkirche in Illschwang 2015 erstmals den Titel der Simultankirche des Jahres erhielt folgte 2016 die Kirche Peter und Paul in Mantel. Für 2017 kam der Vorschlag für Eschenfelden oder alternativ Kürmreuth. Dr. Markus Lommer regte die Ausarbeitung von neue Marketingkampagnen an, um in den Medien präsenter zu sein und will Kontakte dazu knüpfen. Ihm schwebte ein europäisches Symposium vor. Dazu sind die Anschaffung eines Nostalgiefahrrad mit Radweghinweis und zwei Fahnen in Planung.

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Weitere Informationen:

www.simultankirchenradweg.de
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