Junge Flüchtlinge feiern Weihnachten
"Neue" im Café Scout

Einträchtig beisammen: Auf der Weihnachtsfeier für jugendliche Flüchtlinge lernen sich die alten und neuen Besucher des Schülercafés kennen. Vorne, links: Franziska Schüßlbauer dahinter Tanja Koller, beide Leiterinnen des Cafés Scout. Hinten, rechts: Elisabeth Weiß, Leiterin des Kolping Bildungswerks. Bild: Götz

Junge Leute zusammenbringen war schon immer die Aufgabe des Schülercafés Scout. Durch die rege Zuwanderung hat diese Aufgabe jetzt eine neue Dimension: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind mit den Jugendlichen der Stadt zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier zusammengekommen.

Diese "neuen" Jugendlichen treffen im Café auf die "alten". Es ist richtig voll geworden. Die jungen Leute kickern, unterhalten sich, spielen Karten oder trinken Punsch. Einer spielt sogar Gitarre.

Die beiden Leiterinnen des Cafés, Franziska Schüßlbauer und Tanja Koller, sind begehrt: Immer wieder kommen die Jugendlichen, fragen, erzählen, oder sagen nur "Hallo" und "Tschüss". "Wir haben zwar ein Programm vorbereitet", sagt Koller. "Aber wenn man sieht, es läuft ...", - sie deutet um sich - "dann lässt man das. Ich möchte ja hier Gleichheit aufbauen."

Seit einiger Zeit kommen immer mehr Flüchtlinge in das Café. Probleme gibt es dabei keine. Man entwickelt ziemlich unkompliziert Gemeinsamkeiten. Die Menschen, die über das Jahr hier herkommen, sind vor allem: Jugendliche.
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