„Kannersdoch“-Treffen
Nordoberpfälzer Musikfreunde spielen an Johanni zünftig auf

Horst Maibach (Bariton) und das Akkordeon-Duo Manfred (Mitte) und Edeltraud Reithmeyer (Akkordeon). Bild: hcz

Die drei Musikanten, die den Vornamen "Hans" oder "Johannes" tragen, holt Moderator Karl-Heinz Deisinger zusammen auf die Bühne. Der Grund: Es ist das "Kannersdoch"-Musikantentreffen - Johannistag - der Nordoberpfälzer Musikfreunde.

Hans Eismann und Johann Strobl (beide aus Weiden) sowie Hans Kowatsch aus Waldsassen waren aber nicht die Einzigen, die zünftig aufspielen durften in der Waldgaststätte Strehl. Zusammen mit Gitarrist Helmut Reichl (Pressath) spielte Manfred Döllinger (Neunkirchen) den "Florentiner Marsch" und später "Sierra Madre". Herbert Storek aus Kemnath beschwor zusammen mit Reichl die "Sterne am Himmel".

Das Akkordeon-Duo Edeltraud und Manfred Reithmeyer gab mit Horst Maibach (Bariton) den "Schwendberger" sowie den "Schornsteinfeger aus Eger". Deisinger bezauberte nicht nur mit seiner Steirischen, sondern gab auch interessante Erklärungen zur Musikgeschichte und erzählte einige brandneue Witze. Temporeich und virtuos spielte Thomas Fritsch (Pirk) auf. Hans Kowatsch und Marianne Helm ernteten wieder viel Applaus für ihre faszinierend vorgetragenen Couplets. Welchen mannigfaltigen Gefahren man bei Einkaufen ausgesetzt ist, zeigte Mundartdichter Markus Keßler aus Windischeschenbach auf.

Genauso zum Lachen brachte der 42-Jährige die Gäste im Saal mit seiner Geschichte vom "Baamhaus". Das vom Paten für den Bub gebaute Baumhaus gefiel diesem gar nicht, weil halt "W-Lan, facebook und Whatsapp" fehlten. Also nutzte es der Patenonkel, um dort in Ruhe sein Bier trinken zu können.

Zum Schluss verkündeten Vorsitzender Horst Fuchs und Stellvertreterin Anita Holub-Franke erfreut, dass die "Nordoberpfälzer Musikfreunde" seit Kurzem 200 Mitglieder zählen.
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