Modisches Erzählcafé im Maria-Seltmann-Haus
Vom Petticout zu High Heels

Zwischen Petticoat und High Heels: Referentin Maria Hirsch (Mitte) diskutierte im Erzählcafé mit den Besuchern über Modetrends von damals bis heute. Bild: phea/Schönberger (2)

Stoffe, Schuhe, Schmuck, Farben, Models: Zum Thema Mode fällt den Besuchern des Erzählcafés im Maria-Seltmann-Haus jede Menge ein. Das passt zum Thema des Nachmittags, das da heißt: "Mode - vom Petticoat zu High Heels."

(ptrt/phea) Hohe Hacken und viel Tüll zu Kaffee und Kuchen: Für diese Mischung im Maria-Seltmann-Haus sorgt Referentin Maria Hirsch. Die Gäste des Erzählcafés dürfen ihr aber nicht nur zuhören. Sie sollen auch selbst ihre Erinnerungen und Erfahrungen zum Thema Mode im Zeitverlauf einbringen.

"Melden Sie sich gleich, wenn Ihnen was einfällt, erzählen Sie mit", fordert die ehemalige Lehrerin Hirsch auf. Mehrere Frauen und sogar zwei Männer diskutieren schließlich mit über Trends und deren Veränderung im Laufe der Jahre.

"Gibt es überhaupt noch eine Mode?", fragte Ludwig Lehner. Denn wo früher die Kleidung die Stellung ihres Trägers kenntlich machte, so ist es heute jedem selber überlassen, wie er sich kleidet. "Jeder trägt, was ihm gefällt", stellen die Gäste des Erzählcafés fest. Mode ist ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit geworden und so an keine festen Regeln mehr gebunden. Neue Trends entstünden dabei aus verschiedenen Gründen. Funktionalität, Ästhetik oder Konformismus stünden meist im Vordergrund der Aufmerksamkeit. Mit Recht gebe es das Sprichwort: "Kleider machen Leute." Doch nicht nur die Kleidung spiele bem Thema Mode eine wichtige Rolle, finden die Besucher des interaktiven Vortrags: "Mode umfasst alle Bereiche unseres Lebens", erklärt Maria Hirsch. Auch Sprache, Essen und Frisuren würden dazugehören.
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