Service-Clubs laden zu Charity-Fasching
Hippie für den guten Zweck

Mut zur Farbe und Lust zum Tanzen: Das brachten sie am Samstag alle mit ins Evangelische Vereinshaus. (Foto: uz)

In Schlaghosen, auf Plateauschuhen und mit großen Perücken auf dem Kopf für den guten Zweck feiern. Der Charity-Fasching der Service-Clubs im Gemeindehaus am Samstag machte das möglich. Er war ausverkauft. Profitieren werden davon Kinder in der Region.

Schwarzes Glitzerhemd, "Billie Jean": Das knallbunt dekorierte Haus der Evangelischen Gemeinde im Siebziger- und Achtziger-Jahre-Rausch. Die Neuauflage der "Charity Party" am Samstagabend war eine super-sympathische Hommage an die "Love & Peace"-Zeit. An große Blumenmuster, Stehkrägen, Schlaghosen und Afrolook. Gespielt von Mitgliedern örtlicher Service-Clubs und ihren Gästen.

Mrs. Robinson und Robbie


Ausverkauft! Eingebunden zwischen Prosecco, Champagne Moët und Erdbeerbowle, Schottischem Lachsfilet und sauren Bratwürsten, hatten die Veranstalter auch drei Asse im Ärmel: Nämlich Markus Engelstädter und Lisa Wahlandt sowie eine Profi-Band um Drummer Gerwin "Geff" Eisenhauer. Auf diese Weise kamen die Songs rüber wie Perlen. Die Gruppe bediente sich auf großzügige Weise aus der Mega-Hitliste beider Jahrzehnte, in die sie aber schon auch Interpreten jüngeren Datums, wie Robbie Williams, einbezog. Die Tanzfläche war von Beginn an rappelvoll. Kein Wunder bei diesem gediegenen und hippen Sound.

Alle in einem Boot. Involviert waren die drei Lions-Clubs Weiden, Neustadt und Weiden Goldene Straße, die Rotary-Clubs Weiden und Weiden Max Reger, Old-Table, Round-Table und Ladies-Circle 66 Weiden sowie der Rotarier-Nachwuchs Rotaract. Die Clubmitglieder betrieben die Bar, sagte Wilfried Forster. Man wollte halt die Tradition der Maskenbälle, die zuletzt immer mehr Federn hatte lassen müssen, fortsetzen. Wer keine Klamottenkiste auf dem Dachboden hatte, musste für die sechsstündige Zeitreise wieder die Paketdienste bemühen.

Für Speis und Trank sorgte vor Ort der Partyservice Voit. Im Foyer war eine Kamera aufgebaut. Vor ihr konnten sich die Möchtegern-Hippies auf einer Ledercouch fotografieren lassen. Die Bilder konnten ab dem Folgetag aus dem Internet heruntergeladen werden. Voraussetzung für das Blitzlichtgewitter war ein kleiner Obolus in die Charity-Kasse.

Alles für Kinder der Region


Die Veranstalter wollten aber vom Gewinn keinen Pfennig - Pardon - keinen Cent in die eigene Tasche stecken. Alles, was die Party an Überschuss brachte, fließt in ein Charity-Projekt. In welches, war noch nicht bekannt. Auf jeden Fall sollen Kinder in der Region unterstützt werden.
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