So wird das Wetter an Weihnachten
Milde heilige Nacht wie in Bethlehem

Wenn der fehlende Schnee das einzige Problem zu Weihnachten ist, dann geht's uns doch eigentlich ganz gut. Vorausgesetzt, man hängt nicht direkt ökonomisch von der weißen Pracht ab. Es geht um Familie, Freunde, um Liebe und Beisammensein zum Geburtstag des Christkindes, und das hatte früher ja wohl auch keinen Schnee in Bethlehem. Die Hirten hätten andernfalls wohl kaum auf dem Feld übernachtet.

Ob nun Christkind oder Weihnachtsmann, beide müssen den Geschenke-Lieferbetrieb ohne Schlitten durchziehen, und auch der Umtauschwahn nach den Feiertagen läuft ohne Kufen. Erst mit dem Jahreswechsel erhöhen sich die Chancen auf Frost und Schnee etwas.

Am heutigen Heiligen Abend geht's mit dicken Wolken los, und vor allem direkt am Grenzkamm sind noch ein paar Tropfen oder schwaches Nieseln dabei. Im Laufe des Mittags lockert es von Südwesten allmählich auf, nachmittags zeigt sich auch mal die Sonne, und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen zwischen 7 Grad in Waidhaus und bis 10 in Mantel. Trocken ist auch der Weg in die Christmetten, bei Temperaturen zwischen 2 und 5 Grad fällt erst gegen Morgen Regen.

Der 1. Weihnachtsfeiertag wird der nasseste Tag des langen Wochenendes. Vor allem vormittags hat es die Sonne schwer, und mitunter regnet es. Der Nachmittag ist mit wenigen Auflockerungen nur bedingt heller. Vor allem abends tröpfelt es erneut vereinzelt. Mit 5 Grad in Flossenbürg und 8 in Eschenbach bleibt es wenig weihnachtlich. In der Nacht gibt's bei 4 bis 1 Grad zumindest vereinzelt geringen Bodenfrost.

Am Samstag, dem 2. Weihnachtsfeiertag , bleibt es trocken, aber zunächst halten sich oft Nebel und Hochnebel. Nach deren Auflösung gegen Mittag zeigt sich aber die Sonne zu nur noch hohen Schleierwolken. Die Temperaturen liegen zwischen 6 Grad in Eslarn und 9 in der Weidener City. In der Nacht zu Sonntag verdichten sich Nebel und Hochnebel bei örtlich leichtem Frost später wieder.

Hopp oder top dann am Sonntag : Nebel und Hochnebel halten sich stellenweise zäh, und es besteht das Risiko, dass sich die Suppe auch gar nicht auflöst. Außerhalb davon ist es heiter mit nur hohen Schleierwolken und trocken. Die Temperaturen steigen bei Sonnenschein auf 7 Grad in Pleystein und 10 in Grafenwöhr, auf den Höhen sogar noch etwas mehr. Nur im Falle von Dauergrau bleibt es frischer.

Die letzte Woche eines außergewöhnlich warmen Jahres 2015 verläuft weitgehend ruhig, und endet ohne Winterwetter. Es bleibt überwiegend trocken mit einer Mischung aus zähem Nebelgrau und einem Sonne-Wolken-Mix nach dessen Auflösung. Nur genau in der Silvesternacht könnte ein Regengebiet den Spaß etwas verderben. Die Temperaturen gehen etwas zurück - auf meist 3 bis 7 Grad.
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