Susanne Meichner stellt neues Programm im Maria-Seltmann-Haus vor
120 neue Seiten für alte Menschen

Die Volksmusikgruppe des Maria-Seltmann-Hauses beim Proben zusammen mit Seniorenbeauftragten Alfons Heidingsfelder (hinten, stehend von links), dem Leiter vom Amt für Soziales, Thomas Hentschel, Rechts- und Sozialdezernenten Hermann Hubmann, Bürgermeister Jens Meyer und der Hausleiterin Susanne Meichner. Bild: Becker

Von Zumba bis zur Osteoporose-Gymnastik über den Smoothie-Kurs hin zum autobiographischen Schreiben: Mit knapp 120 Seiten Veranstaltungstipps bietet das Maria-Seltmann-Haus für das neue Quartal eins der bisher umfangreichsten Programmhefte.

"Man darf Senioren nicht alle über einen Kamm scheren", betont Susanne Meichner, Leiterin des Maria-Seltmann-Hauses. Genau deshalb sei ein buntes Programm für ihre Einrichtung von Not.

"Es gibt fitte Senioren, für die ist dann eher Wandern etwas. Und dann gibt es eben auch Senioren, die sich nicht mehr so gut bewegen können, die werden vielleicht eher beim Reha-Sport fündig. Generell treffen hier im Haus viele unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Interessen aufeinander." Um das Programm für Oktober bis Dezember daher immer möglichst abwechslungsreich zu gestalten, seien auch in diesem Quartal wieder neue Kurse dabei: Unter anderem kann man sich nun mit der Trendsportart Zumba fit halten oder bei "Indian Balance", einem Kräftigungs- und Wahrnehmungstraining aus der traditionellen Heilgymnastik Nordamerikas, sowohl etwas für Geist als auch für Körper tun.

Auch im Bereich Sprachen gibt es viel Neues: So bieten die Anfängerkurse in Italienisch und Spanisch die ideale Vorbereitung für den nächsten Urlaub im sonnigen Süden. Im Bereich "Mobil - ein Leben lang" kommt ein neuer Schwerpunkt hinzu: Neben Kursen, die ein sicheres Autofahren trainieren, gibt es nun auch einen Kurs für Fußgänger und Radlfahrer, in dem deren richtiges Verhalten im Straßenverkehr vermittelt wird.

Besonders beliebt seien übrigens die Angebote im EDV-Bereich: "Der Renner sind die Kurse zum Umgang mit dem Smartphone oder dem Tablet", erklärt Meichner.

Bürgermeister Jens Meyer lobte bei der Vorstellung des Programms besonders die sozialen Aspekte des Seniorentreffs: "Ich bewundere die Liebe und das Engagement, die hier aufgebracht werden. Gerade für Ältere ist es wichtig, dass sie teilnehmen und sich nicht isolieren. Das Haus bietet die Gelegenheit, mit Gleichgesinnten zusammenzukommen."
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