Entwürfe für den Architekten-Wettbewerb in der Stadtgalerie Weiden
Ausstellung zum Architekten-Wettbewerb

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Prof.Dr. Rudolf Hierl, Thomas Schumacher und Franz Humplmair (Vorstände Fondara). (Bild: Karin Wilck)

Weiden. (jak) Seit dem frühen Mittwochabend können alle, die sich für die Außengestaltung der Stadtgalerie in Weiden interessieren, die beim Architekten-Wettbewerb eingereichten Entwürfe besichtigen. Gezeigt werden sie im Foyer des Neuen Rathauses.

Bürgermeister Jens Meyer eröffnete die Ausstellung. Der Leiter der Jury, Prof. Dr. Rudolf Hierl, Thomas Schumacher, Vorstand der Firma Fondara und Vertreter der Architekturbüros Meck und O&O Baukunst kommentieren die Entscheidung der Jury für den Sieger-Entwurf. Die Ergebnisse des Architekten-Wettbewerbes hatte das Preisgericht am 11. Mai bewertet. Wettbewerbsgegenstand war die Fassadenplanung der Stadtgalerie mit Parkhaus auf der Grundlage der vorhandenen Gebäudeplanung und der jeweiligen Fassadenmix für jede zu bearbeitende Fassade. Ausgelobt worden war der Wettbewerb von der Firma Fondara Immobilien AG. Vorsitzender der Jury war der Münchener Professor Dr. Rudolf Hierl. Bei einem insgesamt sehr hohen Niveau überzeugte der Entwurf der Meck-Architekten aus München, dicht gefolgt von dem Entwurf des Architekturbüros Ortner & Ortner Baukunst (Düsseldorf und Wien).

Die Preisrichter überzeugte der Entwurf der Meck-Architekten aus München, dicht gefolgt von dem Entwurf des Architekturbüros Ortner & Ortner Baukunst (Düsseldorf und Wien). Eingereicht worden waren aber noch mehr Entwürfe für die Stadtgalerie sowie das Parkhaus, die wir hier zeigen.

Während die Fassadengestaltung des Meck-Entwurfs vor allem durch weiß-glasierte Keramik-Elemente als Erinnerung an die Stadt als Porzellanstadt besticht, zeigt der Entwurf von Ortner & Ortner Baukunst große Bodenarkaden und darüber liegende Loggienfenster, wie sie typisch für die sogenannte Wiener Schule sind. Optisch korrespondiert die Stadtgalerie mit dem Sockelgeschoss des Parkhausgebäudes.

Die keramische Hülle des Sieger-Entwurfs sorgt für einen „Perlmutt-Effekt“, so Thomas Schumacher als Vorstand von Fondara. Sie wirkt sowohl als Lichtfilter, als auch als außenliegende Verschattung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.