100. Todesjahr
Veranstaltungen im Max-Reger-Jahr 2016

Das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen eröffnet am 24. Januar die Weidener Max-Reger-Tage. Bild: Michael Leis

Ein großer Mann wirft lange Schatten. Das gesamte Jahr 2016 steht - nicht nur in Weiden - unter dem Einfluss eines der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts: Max Reger.

Mit welchen Veranstaltungen und in welchem Umfang die Weidener das 100. Todesjahr des Komponisten begehen werden - das verrieten am Donnerstag die Verantwortlichen bei einer Pressekonferenz. Noch ist allerdings auf der Website www.max-reger-tage.de nicht allzu viel zu erfahren und auch ein Programmheft gibt es noch nicht. Dafür sei das Warten auf die Zusage einer Co-Finanzierung verantwortlich gewesen. Diese sei aber nun klar und "die Weidener dürfen sich über ein Programm freuen, dass dem Anlass mehr als würdig wird", erklärt Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz.

Workshops und Meisterkurse


Freuen dürfen sich die Reger-Fans nicht nur auf Konzerte, interessante Vorträge, Ausstellungen, Stadtführungen auf Regers Spuren, Exkursionen sowie Meisterkurse für Liedgestaltung, Gesang, Klarinette und Violoncello oder Workshops für Chor- und Laiensänger. Zudem sei eine Reger-Nacht mit Weidener Künstlern geplant.

Den Auftakt macht ein wahres Highlight. Das Eröffnungskonzert am 24. Januar in der Weidener Max-Reger-Halle wird von zwei renommierten Pianisten gestaltet. Das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen werden Reger auf ihre ganz eigene Weise interpretieren.

Einen Kammermusikabend gestalten am 17. Februar zwei Bekannte: Peijun Xu an der Viola und Peter Maintz am Violincello werden das Auditorium in der OTH begeistern. Genauso wie Wen-Sinn-Yang, der sich am 6. April mit einem Solo-Recital in der Sparkasse Oberpfalz Nord die Ehre geben wird.

"Förderkreis"-Sonderkonzert


Auch der Weidener "Förderkreis für Kammermusik" würdigt den weithin bekannten Sohn der Stadt mit einem eigenen Sonderkonzert. Das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks interpretieren Regers Hebbel-Requiem sowie die tragische Ouvertüre, die 3. Symphonie und das Schicksalslied von Brahms.

Besondere Aufmerksamkeit bekommt freilich der 11. Mai, der Todestag Max Regers. Dem zu Ehren geht im Alten Rathaus ein Festakt über die Bühne. In diesem Rahmen wird ein Sonderstempel vorgestellt.

Dass Max Reger auch in Zukunft entsprechend gewürdigt werden kann, widmet sich das Programm auch jüngeren Musikern und Klassikbegeisterten: Am 25. und 26. Juli gibt es in St. Michael ein Orgelkonzert für Kinder mit dem vielversprechenden Titel "Der Maxe mit der dicken Tatze". Auf der Bühne befassen sich die jungen Musiker vom "Strompostkollektiv", die Max Reger mit "NOW" eine Frischzellenkur verpassen.

___

Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unter Telefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0 und www.nt-ticket.de
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.