Auch die Fans räumen ab
"Charity Gig 2016": Fünf Bands spielen für den guten Zweck

Eine Big-Band hinter den Kulissen: Für den "Charity Gig 2016" trommeln die Vertreter der Nachwuchscombos zusammen mit den Organisatoren sowie OB Kurt Seggewiß (vorne, links) und seiner Frau, Schirmherrin Maria Seggewiß (rechts daneben). Um die Technik kümmert sich der Veranstaltungsverein "das sündikat". Bild: Gammanick
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
20.02.2016
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Was die "404 Whizzkids" denn so spielen, will der Oberbürgermeister wissen. Rock? Pop? Schlagzeuger Hannes Gilch ziert sich mit der Antwort: "Am liebsten stellen wir uns auf der Bühne vor." Nämlich beim "Charity Gig" am 26. Februar. Und Kurt Seggewiß wird ganz genau hinhören.

Schon zum siebten Mal musizieren Nachwuchsbands für den guten Zweck. Der Erlös kommt diesmal der Juz-Disco für Menschen mit Handicap sowie dem Schülercafé zugute. Aber auch für die fünf Combos, die auf eine Gage verzichten, lohne sich das Dabeisein. Sie könnten sich vor großem Publikum präsentieren und Kontakte zu anderen Musikern knüpfen, betont Seggewiß. Und die Besucher? Die können bei nur vier Euro Eintritt so richtig abräumen: Bei einer Tombola sind viele Preise von Reise-, Bücher- und Restaurantgutscheinen über Bayern-Tickets der Bahn bis hin zu einem Fotodrucker zu gewinnen. Den Sponsoren dankt Schirmherrin Maria Seggewiß.

Schlag auf Schlag geht's am Freitag ab 19 Uhr im Juz-Saal - nicht nur bei der "Drums International" -Ouvertüre des Ensembles von Josef Langgärtner. Nicht länger als 30 Minuten tritt jede Band auf. Headliner sind die 404 Whizzkids aus Vohenstrauß, die - um Seggewiß' Frage dann doch einigermaßen zu beantworten - einen energiegeladenen Mix aus Noisepop und schnellem Rock rausbrettern. Auf Rock'n'Roll haben sich Mission Possible ("KingSize"-Musikschule) spezialisiert. Zum Live-Programm - Motto: "Nonstop to the Top" - zählen auch schon die Songs der Single, die Gitarrist Lukas Alt für Anfang März ankündigt. Die Franz-Grothe-Schule schickt wieder ihre Latin-Rockformation Q-Bar ins Rennen. Santana reloaded!

Eröffnen wird das Festival die Kepler-Big-Band - wohl aus logistischen Gründen, wie Ronja Künkler mutmaßt: Rund 30 Musiker und drei Sängerinnen nehmen die Bühne in Beschlag, um Songs wie "Satellite" und "Enter Sandman" mit entsprechender Wucht unters Volk zu jubeln. Bei After School (FOS/BOS) ist das Sänger-Musiker-Verhältnis laut Johanna Gradl ausgeglichen: 5 zu 5. Und "wir spielen alles" - auch mal Supertramps "Logical Song".

Logisch auch, dass der "Charity Gig" zum vierten Mal in Folge im Jugendzentrum über die Bühne geht - dort, "wo er hingehört", wie Mitarbeiter Florian Graf findet. "Bands und Publikum fühlen sich hier einfach wohler als in der Max-Reger-Halle", stimmt Jugendring-Chef Tobias Reichelt zu. Graf, hauptamtlicher Mitarbeiter im Juz, organisiert das Festival zusammen mit der städtischen Eventmanagerin Gertrud Wittmann. Als Moderator tritt wieder Markus Pleyer (Ramasuri) auf den Plan, der nach eigenem Bekunden versucht, "auch etwas ältere Leute hinzulocken". OB Seggewiß kommt ohnehin. Insbesondere, um die "404 Whizzkids" kennenzulernen.
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