Auf ein Neues
Angemerkt

Zugegeben: Fasching ist nicht jedermanns Sache. Und die Organisation von Faschingsfeten schon gar nicht. Wie gut, dass es da passionierte Narren gibt, die sich mit Leib und Seele reinhängen. Und das - bei der Narrhalla Weiden zumindest - nun schon seit etlichen Jahren. Präsident Gerhard Ertl hat eine muntere Truppe um sich geschart, die für das Weidener Narrenvolk - ob groß, ob klein - mehrere Bälle auf die Beine stellt. Sie hat auch den Ostbayerischen Faschingszug schon erfolgreich durch die Weidener Straßen gelotst, die - von diesem Großereignis einmal abgesehen - schon lange keinen Faschingszug mehr erlebt haben.

Da kann es schon mal vorkommen, dass nicht jede Veranstaltung zum ganz großen Knüller wird. So wie heuer beim Weiberfasching und beim Lumpenball. In den vergangenen Jahren war das anders, da herrschte enormer Andrang. Und - erinnern wir uns: Davor gab es mehrere Jahre lang weder Lumpenball noch Weiberfasching. Das war vielen auch nicht recht.

Darum: Schön, dass sich die Narrhalla-Spitze selbst durch Rückschläge nicht verdrießen lässt und jedes Jahr wieder neu anpackt. Selbst Faschingsmuffel hätten da die Chance zur Gaudi, wenn sie denn mal wollten. "Weiter so", kann man der Narrhalla nur wünschen. Der Lumpenball 2016 verspricht jedenfalls ein Highlight: Die "Isartaler Hexen" dürften "D' Sandler" um einige Besenlängen schlagen.



Nachgefragt

Wieder zwei Bälle am selben Tag

Weiden. (ps) Auch 2016 finden der Stadtball und der Inthronisationsball der Narrhalla wieder am selben Abend statt, bedauert Präsident Gerhard Ertl. "Wir haben versucht, zu tauschen, aber alle Termine in der Reger-Halle und im Vereinshaus sind bereits vergeben." Dabei bedauert er zugleich, dass die Auftrittszeiten für die Narrhalla beim Ball der Stadt immer kürzer werden. Unzufrieden mit der Stadt? Schriftführerin Ilona Ertl beschwichtigt: "Die Stadt unterstützt uns schon. Aber die kann halt auch nicht immer so, wie sie will."

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