Aus den Schulen

Glühende Tasten bei " Sophies"

Von einem Geheim-Tipp kann man da wohl nicht mehr sprechen: 160 Schülerinnen der siebten bis zehnten Jahrgangsstufen der Sophie-Scholl-Realschule traten freiwillig zum bayernweiten Schreib- und Leistungstest im Fach Informationstechnologie/Textverarbeitung an. Gefordert waren dabei sowohl Schnelligkeit als auch Konzentrationsfähigkeit. Fast schon sensationell: 68 Schülerinnen schafften ihre Zehn-Minuten-Abschrift mit null Fehlern (1-A-Arbeiten). Zudem wurde die Note Eins (Ein-Fehler-Arbeiten) von 62 Schülerinnen, die Note Zwei von 24 Schülerinnen und die Note Drei von 3 Schülerinnen erreicht. Mit 2947 Anschlägen lagen im schulinternen Vergleich Michelle Rochelt (Klasse 8 b), Ines Neumann (Klasse 10 a, 2697 Anschläge) und Franziska Bauer (Klasse 9 c) mit 2614 Anschlägen vorne.

Organisiert hatten den Leistungstest die Fachlehrer Andreas Weiß, Günther Blasczyk, Carsten Ahl, Andreas Sagstetter und Stefanie Bode. Die Urkunden, ausgestellt vom Bayerischen Stenografenverband mit Sitz in Regensburg, haben einen großen Stellenwert vor allem bei Bewerbungsschreiben.

Die Leistungen lobte auch Schulleiterin Susanne Genser. Sie riet den Teilnehmerinnen, dies als Ansporn für weitere Leistungen zu nehmen. Beim Test habe sich auch gezeigt, wie sehr dieses Fach speziell in der heutigen Zeit an Bedeutung gewinne.

"Kepler": Spitzen-Experimente

"Das ist Spitze" war der Titel der zweiten Runde des Landeswettbewerbs "Experimente antworten" in diesem Schuljahr , in der junge Forscher des Kepler-Gymnasiums Experimente rund um den Magnesiumspitzer durchführten.

Die Tüftler untersuchten, welchen Vorteil Magnesiumspitzer durch das Magnesiumgehäuse haben, indem sie zum Beispiel einen kompletten Magnesiumspitzer und nur eine Klinge - ohne das Magnesiumgehäuse - in mit Kochsalz getränkte Küchentücher drückten. Diesen Versuchsansatz beobachteten die jungen Naturwissenschaftler mehrere Stunden und stellten fest, dass das Magnesiumgehäuse die Stahlklinge vor Rostbildung schützt.

In einer weiteren Aufgabe dieser Runde fanden die Schüler heraus, dass der von ihnen selbst hergestellte Rotkohlsaft als Nachweisreagenz für sauere, neutrale oder basische Lösungen dient. Begeistert beobachteten die kleinen Chemiker, dass sich die Rotkohllösung bei Zugabe von Essig bzw. Zitronensaft rot, bei Zugabe von Kernseife bzw. Natron blau verfärbt. Deshalb kennen die Menschen in Süddeutschland, wo es eher alkalische Böden gibt , dieses Gemüse als "Blaukraut", während die Menschen im Norden, wo häufig saure Ackerböden vorkommen, "Rotkohl" essen.

Die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen des Kepler-Gymnasiums schnitten in dieser zweiten Runde des Landeswettbewerbs sehr erfolgreich ab. Fünf Schüler erreichten mit ihren dokumentierten Lösungen einen zweiten Platz, 13 Schüler erzielten mit ihren ausgezeichneten Einsendungen sogar jeweils einen ersten Platz.

Studiendirektor Georg Singer überreichte die Urkunden und kleine Preise an die erfolgreichen Keplerianer und ermunterte die Schüler , auch bei den kommenden Runden wieder am Landeswettbewerb "Experimente antworten" teilzunehmen.
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