Ballettschule Feldmann lässt Puppe tanzen
Coppelia zum Leben erweckt

Swanilda (Sabine Kubik) entdeckt, dass Coppelia (Emily Ryan) nur eine Puppe ist. Darauf hin nimmt sie ihre Stelle ein. Das Ballettstück zur Musik von Leo Delibes führt die Ballettschule von Ingeborg Feldmann noch zwei weitere Male auf. Bild: zpe

Coppelia, das Mädchen mit den Glasaugen, sitzt einfach nur da auf ihrem goldenen Stuhl und bewegt sich nicht. Doch plötzlich beginnt sie zu tanzen.

Coppelia ist eine Puppe, vom skurrilen Coppelius geschaffen. Aber sie wirkt lebensecht. Lebendig wird sie durch einen Trick: Swanilda nimmt ihre Stelle ein - und tanzt. Das Ballettstück zur Musik von Leo Delibes, dessen Handlung auf E.T.A. Hoffmanns Erzählungen basiert, wurde am Sonntagnachmittag in der Ballettschule von Ingeborg Feldmann am Adolf-Kolping-Platz (Josefshaus) aufgeführt. Vor zahlreichen Zuschauern präsentierte das Ensemble eine wunderbare Nachzeichnung des Werkes.

Sabine Kubik tanzte eine zauberhafte Swanilda, die sich als Coppelia ausgibt. Die Puppe wurde von Emily Ryan dargestellt, Erfinder Coppelius von Elli Hör. Ferner wirkten mit Doris Rupprecht als Franz, Lisa Kick als Freundin von Swanilda sowie Amelie Bicakova und Maria Marx als Automatenfiguren. Desweiterin präsentierten sich Olivia Markley und Madeline Reece als Mädchen aus dem Dorf und Vera Jermakow als Dorfkind. In dem Stück ging es um eine Dorfgemeinschaft in Galizien. Copellius ist ein Tüftler und Bastler, dem es gelungen ist, lebensechte Automatenfiguren zu konstruieren.

Sein Meisterstück ist die wunderschöne Coppelia, die er zur Schau stellt. Swanilda verdächtigt, nicht zu Unrecht, ihren Freund Franz, großes Interesse an Copellia zu haben. Als sie sich zusammen mit ihren Freundinnen in seine Werkstatt schleicht, entdeckt sie, dass Copellia nur eine mechanische Puppe ist. Sie macht sich einen Spaß, indem sie deren Stelle einnimmt und Coppelius sowie Franz zum Narren hält. Doch alle Wirren lösen sich auf.

Ob Swanilda und Franz wieder zusammenfinden, können Ballett-Freunde noch einmal am Samstag, 25. Juni, und Freitag, 1. Juli, jeweils um 20 Uhr erfahren.
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